Gartenschnappschüsse

Im Garten ist doch schon so einiges passiert

Eine kleine Fotoübersicht der letzten 2 Monate aus dem Garten AmOlenDiek.

Fangen wir mit den Schneeglöckchen an
Die Schneeglöckchen in diesem Jahr haben wunderbar geblüht. Mit den ersten Sonnenstrahlen kamen auch direkt die ersten Insekten. Die Bienen sitzen hier zwar nicht auf den Blüten, aber in den Blüten. Ich war nur nicht schnell genug 🙂

Die leuchtenden Blüten der Primeln.
Auch die Primeln haben in diesem Jahr eine prachtvolle Blüte. Leider werden sie seit letztem Jahr gern von einigen Vögeln abgerissen. Ich habe mal irgendwo gelesen, welche Vögel das sind, finde es aber nicht mehr. Vielleicht kann es einer von euch erklären.

Die Blumenbeete
Die ersten Beete sind bereits durchgearbeitet und vom Laub und fast allem Unkraut befreit.

viele Pflanzen breiten sich wieder aus 2019
Kurz nach dem Durcharbeiten der Beete wird dann deutlich, welche Stauden und andere Pflanzen sich im Garten ausbreiten. Mein Vorrat an Pflanztöpfchen geht in dieser Zeit immer zur Neige. Ich konnte einige Bäumchen, Sträucher und andere Ableger aus den Beeten eintopfen.

Veilchen Projekt geglückt 2019
Das Projekt „Veilchen im Beet ansiedeln“ ist geglückt. Ein Großteil, der aus dem Rasen geretteten Pflänzchen hat den Winter im Beet überstanden und sich auch vermehrt.

Immergrün 2019
Das Immergrün, welches im letzten Jahr in einem neu angelegten Beet gesetzt wurde, hat tatsächlich den Winter im Schatten gut überstanden. Es hat sich ausgebreitet und blüht bereits.

Gartenblick Schnee im April 2019

Schnee im April 2019
Auch das gab es im April – nochmal Schnee. Im Winter war der ein seltener Gast.

Ölkäfer im Gras 2019
Wenn er im Garten auftaucht, wird es Frühling. Der Käfer war aber in diesem Jahr nicht so häufig in unserem Garten zu entdecken wie sonst. Aber schon in der Kindheit war bei Sichtung dieses Käfers für mich klar, es wird heller und wärmer. War auch in diesem Jahr so.

 

Ölkäfer 2019

Schwertlilien umgesetzt 2019
Umgezogen: Diese Schwertlilien haben in diesem Jahr einen neuen Platz bekommen. Sie sind seit ca. 2 Jahren in unserem Garten zu Hause, aber an ihrem alten Platz haben sie sich nicht wohl gefühlt. Nun haben sie einen neuen Standort und ich hoffe, ich kann mal sehen, welche Blütenfarbe sie haben. Normal ist diese Staude ja ziemlich zäh, aber bisher war bei diesen noch nicht eine Blüte aufgetaucht. Abwarten also.

Tausendschönchen neu 2019
In einem neu angelegten Gartenbereich sind vor ein paar Wochen diese Tausendschönchen eingezogen. Versuche, diese richtig im Garten anzusiedeln, sind bisher noch nicht gelungen. Dieses Jahr – neuer Versuch.

Tausendschön 2019
Die leuchtend rote Farbe der Blüten im Gegensatz zu dem Blattgrün gibt einen tollen Hingucker. Die Vögel stehen auch auf die Blüten, zumindest wurden auch hier schon die ersten Blütenköpfe abgerissen. Vielleicht ist es die Farbe?

 

Update zu Gartenprojekt Beeteinfassung

Die etwas andere Trockenmauer

Die Beeteinfassung (siehe hier) habe ich im letzten Jahr nicht mehr erweitern können. Es war zu heiß und mir hat schlicht aus einiges an Material gefehlt. Aber ich konnte die sogenannte Trockenmauer dadurch auch ein wenig beobachten und einige Infos daraus ziehen.

Die einzelnen Schichten der Beeteinfassung wurden schon mal gut besucht. Es haben sich etliche Insekten dort blicken lassen, einige haben während der trockenen Monate im letzten Jahr dort gut ein Zuhause finden können. Aufgrund der Insekten haben sich natürlich auch einige Vögel immer wieder dort eingefunden. Was ich allerdings recht erstaunlich fand, da das Vogel-unsicheres-Gebiet ist. Ab und an schleichen auch Katzen durch unseren Garten. Aber sie scheinen sich bei uns recht sicher zu fühlen, denn in dem Bachlauf, der unweit von der Trockenmauer entfernt ist, gehen sie ja auch immer wieder baden.

Apropos Bachlauf. Dieser ist an einen kleinen Teich angeschlossen, der auch von Fröschen bewohnt wird. Da wir nun mittlerweile mehrere Wasserstellen im Garten haben und auch an einem Gewässer wohnen, sind die Frösche natürlich auch immer wieder im Garten unterwegs. Nun musste ich also feststellen, dass die Trockenmauer wohl für die Frösche so eine Art Hindernis ist. Sie können natürlich auch drumherum, das machen sie auch, denn sie sind immer mal wieder auch auf der Terrasse anzutreffen und nehmen den Ausgang in den Garten durch den Rosenbogen :), aber sie begeben sich dadurch ja auch immer in Gefahr. Denn hier gibt es keinen wirklichen Unterschlupf für Frösche, falls doch mal einer kommt, der Frösche auf seinem Speiseplan hat. Und so muss ich mir nun etwas einfallen lassen, um den Teichbewohnern die Möglichkeit zu geben, irgendwie unter der Trockenmauer hindurch zu den anderen Wasserstellen zu gelangen. Eine Idee dazu habe ich bereits und hoffe, die lässt sich auch relativ einfach umsetzen.

vorläufiges Endstück der Trockenmauer
Vorläufiges Endstück der Trockenmauer, hier wir in diesem Jahr angesetzt

Unter der Trockenmauer haben sich auch Bewohner angesiedelt. Wühlmause finden es dort richtig toll. Hier muss ich dann wohl zusehen, dass nicht allzuviel Material nachsackt, denn die Mäuse sind wirklich sehr aktiv. Vielleicht hat sich in dem Bereich auch Futter für diese kleinen Tierchen angesiedelt. Warum sollten sie sich auch sonst dort so wohl f(w)ühlen.

Pflanzen auf der Trockenmauer
In diesem Bereich finden es die Wühlmäuse richtig toll. Liegt es an den Primeln? Dort musste ich mehrfach Erde auffüllen, damit die Primeln nicht im Erdreich verschwinden.

Alle gesetzten Pflanzen in der Trockenmauer sind gut angewachsen und haben letzten Sommer zum Teil auch schön geblüht, so dass das Projekt in diesem Jahr weitergehen kann. Ich hoffe nur, alle Pflanzen kommen auch noch gut durch den Winter, der ja noch nicht zu Ende ist. Einiges an Material liegt schon bereit. Das Gartenjahr kann also kommen.

Trockenmauer im Herbst
Im Herbst ist zu sehen, dass die Pflanzen gut angewachsen sind

winter überstanden auf der Trockenmauer
Den Winter überstanden (Foto aus dem Februar 2019)

Neuaustrieb auf der Trockenmauer
Februar 2019 – Neuaustrieb der Pflanzen auf der Trockenmauer

Neu entstandene Sitzmöglichkeit im Garten

Im letzten Jahr ist doch tatsächlich noch so einiges im Garten passiert. Obwohl es so heiß und an viel Gartenarbeit gar nicht zu denken war. Aber unser Garten befindet sich gerade in einer Änderungsphase. Von einem Garten mit viel Arbeit, die natürlich zwar auch Spaß macht und ganz ohne Gartenarbeit wird es ja auch nicht gehen, soll er sich in einen Garten der Erholung/Entspannung und dem sich einfach nur dort aufhalten – Garten verändern. Seit ein paar Jahren arbeite ich daran, anfangs total unbewusst. Stetig ist der Garten im Wandel. Neue Beete werden angelegt. Andere kommen weg oder werden komplett umgebaut. Ruheplätze oder Wasserstellen für Mensch und/oder Tier entstehen.

Nun ist im letzten Jahr diese Sitzmöglichkeit mit einem opulenten Tisch entstanden. Die Bank hatten wir noch übrig oder eher Teile davon 🙂 . Sie musste komplett neu instand gesetzt werden und wurde mit einem neuen Farbanstrich versehen.
Nun der Tisch, ja, hm. Der Tisch ist ein Überbleibsel der Straßenbauarbeiten hier, welche einhergingen mit dem Neuanlegen der Regenwasserabläufe. Auf unserem Grundstück hatten wir so einen, ich sag mal Topf für den Regenwasserablauf der Straße, der zugeschüttet werden sollte. Nun baten wir die Bauarbeiter, die Teile, die wir selbst schon einmal erneuert hatten, damit das Teil nicht einstürzt, bei uns im Garten abzustellen. Wir hätten da noch was mit vor, haben wir gesagt. So ganz genau wußte ich da noch nicht, was ich mit diesen Teilen anfangen soll, denn die sind ja auch gewaltig und enorm schwer. Aber bei diesen Bauarbeiten wurde schon so viel entsorgt, was man noch gut hätte wieder verarbeiten können, dass es mir eigentlich auch wichtig war, nicht bei allem zuzuschauen, was so entsorgt wurde. Und naja, an diesem Teil hängt auch ein wenig Erinnerung.

Sitzplatz im Garten

Da ich noch einige Sitz- und Ruheplätze im Garten schaffen möchte, kam mir irgendwann die Idee die beiden Betonteile einfach genau so aufzubauen, wie sie eigentlich auch mal im Einsatz waren. So wurde dann quasi der Tisch daraus. Gut, er ist ziemlich betonlastig, aber das muss ja nicht so bleiben. Mir wird schon noch was einfallen oder begegnen, wie sich der Beton noch in den Garten einfügen lässt.

Im letzten Jahr hätte es nichts gebracht, dort irgendetwas anzupflanzen. Das Teil steht im Sommer mitten in der Sonne. Also wäre es bei diesem heißen und trockenen Sommer des letzten Jahres wahrscheinlich gar nicht erst vernünftig angewachsen oder im Laufe der Wochen einfach vertrocknet, da ja der Betonring Wärme speichert und so ständig abgegeben hätte, auch in der Nacht. So viel hätten wir gar nicht gießen können, denn Regenwasser stand ja nunmal nicht zur Verfügung.

Ich werde einfach mal sehen, was dieses Gartenjahr an neuen Ideen und Möglichkeiten bringt. Einige Dinge sind aus dem letzten Jahr noch offen und andere haben sich auf dem Ideenblatt auch schon wieder angesammelt, wieder andere wurden verworfen. Aber immer eins nach dem anderen. So ein (Garten)-Jahr läuft meistens nie so ab wie man es plant oder sich vornimmt.

Nach dem ersten Sturm

findet sich jede Menge Laub im Garten.

jede Menge Laub
Jede Menge Laub

Laub nach dem ersten Sturm
auf dem Rasen, aber auch noch auf den Bäumen

Laub für den nächsten Garteneinsatz
Laub für den nächsten Garteneinsatz

auch in den Beeten Laub
in den Beeten ist auch einiges an Laub angekommen

Die nächsten trockenen Tage müssen genutzt werden, da nach dem Regen das Laub ja sofort anfängt, auf dem Rasen zu faulen und bei dem Wind heute auch noch wieder einiges dazukommen wird.

Gartenprojekt Beeteinfassung

Nun ist es ja bereits schon so lange heiß und trocken hier, dass an Gartenarbeit eigentlich überhaupt nicht zu denken ist. Nachdem wir seit einigen Tagen aber jeden Abend den Garten wässern, habe ich herausgefunden, dass sich am Morgen ein tolles Mikroklima im Garten bildet, was mir ermöglicht wenigstens eine Stunde Gartenarbeit zu erledigen.

Nun ja, nicht diese Art von Arbeit im Garten – mähen, Unkraut jäten usw. – nein, ich wollte endlich meine Beeteinfassung erneuern. Hier berichtete ich bereits Wochenendeinkauf – meine Ausbeute
Nachdem mir von ein paar Wochen dazu eine Idee kam, wie ich Naturmaterial, Steine und Pflanzen miteinander kombinieren kann, hatte ich nur darauf gewartet, dass es endlich mal kühler wurde. Denn in der prallen Sonne, die sich bei diesem Beet bereits am Morgen blicken lässt und bis zum Abend bleibt, wollte ich nicht Steine schleppen, auf Knien alles richten und auch noch pflanzen. Da bot sich dieses Mikroklima an.

Und so sieht der Anfang aus:

Gartenprojekt Trockenmauer vorläufig
Hier ist der Blick von oben festgehalten. So ungefähr soll es komplett fertig einmal aussehen.

Gartenprojekt Trockenmauer seitlich
Ein seitlicher Blick darauf. Hier sieht man ungefähr den Aufbau.

Aufgebaut habe ich die „Trockenmauer“ mit einer Stein- und Schotterschicht. So können Kriechtiere und Insekten sich verstecken und ein ruhiges Plätzchen finden.
Darauf aufgebracht habe ich eine Schicht gehäckseltes Schnittgut aus dem Garten. Diese Schicht soll den Insekten Schutz bieten, die sich in Gehölz aufhalten.
Um einigen Pflanzen eine Wuchsschicht und Halt zu bieten, habe ich für die nächste Schicht Bioerde, Sand, stark zerkleinertem Schotter und Häckselgut  gemischt. So bleibt die Bodenschicht locker und kann gut durchlüftet werden.

Gartenprojekt Trockenmauer unterschied
Lichtkugeln mit Solar sollen auch Platz finden. Rechts ist ein noch nicht fertiger Bereich.

Die einzelnen Pflanzen setze ich dann noch einmal direkt in Bioerde, um ihnen ein besseres Anwachsen zu ermöglichen.

Ich hoffe, dass diese sogenannte Trockenmauer hält und die Pflanzen anwachsen. In der ersten Zeit werde ich sicher immer mal wieder nacharbeiten müssen, da sich alles noch setzen muss. Damit das schneller geht, müsste ein schöner Landregen vom Himmel fallen, aber der lässt auf sich warten. Dafür haben wir in den letzten Stunden eine Unwetterwarnung nach der anderen mit Starkregen, Hagel und starkem Wind. Geregnet hat es vielleicht 3 Minuten und ist auch schon wieder verdunstet. Auf den Hagel verzichte ich gern.
An Material hatte ich bis auf die Bioerde und zwei Pflanzen alles im Garten vorrätig und konnte so das Ganze quasi recyceln oder einen neuen Platz geben.

Eins möchte ich euch noch zeigen, ein Blütenmeer in lila. Normal sind hier immer ganz viele Bienen und Hummeln zu finden, aber ich weiß nicht, wo die abgeblieben sind. Vielleicht ist es denen auch zu warm und zu trocken?

Blütenmeer in lila

Wochenendeinkauf – meine Ausbeute

Heute habe ich auch mal wieder bei den Pflanzen aus dem Discounter zugeschlagen. Da war auch schon einiges reduziert und bei dem Wetter brauche ich Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen. OK, der Garten ist bereits recht voll, aber irgendwo ist immer noch ein Plätzchen und zur Not wird wieder umgestaltet, ist ja auch noch Rasen da. Aber z. B. die kleine Nelke wird gleich verpflanzt, die alte Pflanze hat es nicht über den Winter geschafft 😦 Leider habe ich bei der ganzen Arbeit heute, davon noch andere gefunden, bei einigen werde ich aber noch abwarten.

Ausbeute Discounter

Apropos umgestaltet: Bei meiner Ausbeute von heute sind auch Stauden für den Schattengarten bei. Ein neues Projekt, für welches ein anderes weichen muss. Aber dazu später mal.

Neben den Stauden musste ich auch noch einen Strauch mitnehmen, Hartriegel. Den wollte ich schon sooooo lange haben. Das Problem: ich weiß gar nicht, wo der hin soll. Hm, da muss ich noch mal in Ruhe durch den Garten schleichen und mir ausdenken, wo der denn hin kann. Ich finde es so wunderbar, wenn die Zweige in dieses tolle Rot getaucht werden. Das leuchtet so schön und nun nicht mehr nur in Nachbars Garten, nee jetzt auch bei uns 🙂

Bei den kleinen Stauden ist das Zeichen Bienenfreundlich ganz deutlich zu sehen, aber mir ist es erst zu Hause aufgefallen. Von der Distel habe ich das aber mal gelesen und deshalb musste die auf jeden Fall mit.

Bienenfreundlich

Heute wurden richtig viele Pflanzen vom restlichen Winterschutz befreit, leider sind noch nicht alle fertig geworden. Aber muss ja auch nicht an einem Tag alles fertig werden. Bei einem Beet habe ich eine Frage an Euch, denn hier hat der Winter seine Spuren deutlich hinterlassen. Ich brauche hier eine neue Beeteinfassung, um dieses vom Rasen abzutrennen. Bislang, wie auf den Fotos zu sehen, war die Einfassung aus alten Backsteinen, welche wir von der Sanierung unseres Häuschens aufgehoben haben. Da viele davon nun bröselig sind, muss etwas neues her. Habt ihr einen Vorschlag? Es muss für ca. 13 Meter reichen, sollte so naturnah wie möglich sein, kann auch recycling sein, und die Einfassung muss einen Bogen machen, das Beet ist halbrund. Ich würde mich über Vorschläge freuen.

Beeteinfassung Original
in Reih und Glied standen die Steine aneinander

Beeteinfassung
für die Umgestaltung sieht das Beet erst einmal recht kahl aus

Ein paar Veilchen haben es über den Winter geschafft und sich im Rasen versteckt. Leider sind mir auch hier einige in den letzten kalten Wintertagen erfroren, denn sie hatten ihre Blüten schon recht weit ausgebildet. Vielleicht kann ich diese aus dem Rasen noch irgendwie retten, bevor der Rasenmäher sein Unwesen treibt.

Veilchen

Käffchen auf der Terrasse

Gestern war es endlich mal soweit. Die Sonne hat es geschafft, draußen alles etwas wärmer und angenehmer zu machen und es hielt mich nix davon ab, endlich mal wirklich was im Garten zu erledigen, was nicht gleich durch Regen, Sturm oder sogar Hagel oder Schnee wieder zunichte gemacht wird.

So konnte ich schon mal ein Beet gut auflockern. Ich sag jetzt aber nicht, wie oft ich das Gerät von der klebrigen Erde befreien musste, um weitermachen zu können. Das Arbeiten hat es nicht einfacher und schon gar nicht spaßiger gemacht. Aber ich wollte in der kurzen Zeit, die ich zur Verfügung hatte, wenigsens dieses eine Beet schaffen.
Ich hab dann auch gleich noch eine Primel dort richtig eingepflanzt, die hatte sich das Plätzchen wohl ausgesucht, dann soll sie da auch bleiben. Ebenso haben die abgeblühten Krokusse aus den Töpfen im Haus dort ihren Platz gefunden und dürfen zum nächsten Jahresbeginn mit ihren Blüten die ersten Bienen erfreuen.

Krokusse gesetzt

Da natürlich aber wieder Regen angesagt war und der Himmel ließ es bereits erahnen, habe ich noch ein weiteres Beet leicht aufgelockert und mit Sand zum Einarbeiten bestreut. Das hat sich bei unserem schweren Boden als recht hilfreich erwiesen, dann bleibt beim Durchhacken auch nicht immer so viel am Gartengerät kleben 🙂 Der Regen kann den Sand dann schon ein wenig verteilen und nimmt mir somit etwas Arbeit ab.

Nach getaner Arbeit und einer kleinen Radtour habe ich mir dann draußen das Tischchen gedeckt und mich nicht von den herannahenden, immer dunkler werdenden Wolken beeindrucken lassen und mein Käffchen auf der Terrasse genossen, mit Gebäck, welches von den Ostertagen noch übrig geblieben war. Es war herrlich und nach dem Päuschen legte ich dann gleich wieder im Garten los. Es ist ja soooo viiiiieeel zu tun. Aber nach kurzer Zeit fing es dann doch an zu regnen 😦

Kaffee auf der Terrasse

Durch die zwei wärmeren Tage haben einige Stauden richtig zugelegt. Bei diesen Blumen, welche durch die letzten richtig kalten Tage mit dem eisigen Wind einen ordentlichen Frostschaden davongetragen haben, sind die Blüten quasi wie explodiert und somit war in diesem Beet ein ordentliches Summen in Gange. Die braunen Blätter und Blüten wollte ich eigentlich entfernen, traute mich aber nicht, die Bienen zu stören und so bleiben sie erstmal dran.

Frostschaden_1Blüte explodiert

Eine neue Behausung habe ich dann zufällig noch entdeckt. Ich weiß jetzt leider noch nicht, ob sie bewohnt wird oder wir vielleicht schon gestört haben. Aber es sieht fix und fertig zum Einzug aus und lässt uns dann erstmal die nächsten Wochen von der Veranda fern, brauche ich sie auch erstmal nicht putzen 🙂
Vielleicht ist es unser Amselpärchen, welches seit einigen Jahren gern in unserer Veranda brütet (zwei Jahre waren sie nicht da). Aber vielleicht hat auch ein anderes Vogelpärchen diesen Platz für sich entdeckt.

Nest in der Veranda

Heute ist alles pitschenass, dunkle Wolken ziehen durchs Land und lassen immer wieder einen Regenschauer niederprasseln. Aber das soll ja erstmal nur heute so sein. Freuen wir uns auf ein sonnenreiches und somit Gartenarbeit-intensives Wochenende.

Hat noch jemand ein Plätzchen frei?

Nach einem ausführlicherem Rundgang im Garten habe ich festgestellt, dass einige Pflanzen sich zu sehr ausgebreitet und andere sich einfach ein Plätzchen direkt hier im Garten gesucht haben. Es ist also einiges zu viel und ich will ja auch neue Blumen und/oder Stauden rausbringen.

Ich hätte vorerst abzugeben:

  • Palmlilien 6 Stück (noch klein) und
  • Sommerflieder, voraussichtlich lila blühend mind. 2 Stück (noch klein).
  • Minze mind. 1 x

Und wenn sie den Winter überstanden haben, denn diese habe ich in Töpfe gesetzt:

  • 1 kleine Buche (wenn ich richtig liege) und
  • 2 Birken mind. 40 cm hoch.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Geht natürlich alles erst, wenn es mal ein wenig wärmer wird. Hier im Norden sind ja immer noch mal Minus-Grade. Und der eisige Wind die letzten Tage ließ alles noch kälter erscheinen.
Wer also etwas davon gebrauchen kann, meldet sich einfach bei mir. Praktisch wäre natürlich aus der Umgebung.

Hoffentlich wird es wirklich bald wärmer, es gibt im Garten so viel zu tun. Der stümische Wind vom Wochenende hat es auch nicht besser gemacht.

 

Was für ein Tag…

war das gestern. Superstart mit Super-Sonnenschein.
Ich musste mich ziemlich zurückhalten, um im Garten nicht voll durchzustarten. Der matschige Boden hat mich dann doch abgehalten. Kein Durchkommen mit Geräten wie Hacke oder Grubber. Naja, wird aber noch kommen.

Nun denn war ich dann aber mit dem Fotoapparat unterwegs und habe die fleißigen Bienchen in den Schneeglöckchen bei der Arbeit geknipst. Festhalten wäre hier das falsche Wort, denn sie waren so unruhig beim Anfliegen der Blüten, als wenn sie es gar nicht abwarten konnten, dass es endlich mal ein paar Grad wärmer wurde.

Ich hoffe, ihr könnt die Bienchen entdecken, war nicht ganz so einfach.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und einen blühenden Krokus habe ich auch noch entdeckt

blühender Krokus

Dann sprießen schon die ersten Kräuter (hier Minze) und die Schlüsselblumen gucken auch schon raus. Prima, es geht voran 🙂

Der Garten im nächsten Jahr – Teil 2

Fortsetzung…

Desweiteren haben wir im letzten Jahr bereits zwei neue Beete mit Johannisbeersträuchern angelegt. Wobei Sträucher maßlos übertrieben ist. Wir haben einfach sich wild im Garten ausgesäte Triebe vorsichtig ausgegraben und in den Beeten wieder eingegraben. Vögel machen das wild Ausgesäte möglich. Denn ich habe in der Vergangenheit nicht alle Johannisbeeren geerntet und immer einen kleinen Futtervorrat für die Vögel an den Sträuchern gelassen. Da es wirklich nur einzelne Austriebe waren, sind es bislang natürlich noch keine Sträucher, an denen man schon ernten könnte, aber es wird schon. Und dann brauchen wir sie, die Bienen.

Das Stück Garten rund um den Teich und den kleinen Bachlauf ist  einem stetigen Wandel unterworfen. Im letzten Jahr habe ich damit begonnen, am Bachlauf eine Kräuterecke anzulegen. Angepflanzt wurden Bohnenkraut, Oregano und Thymian. Von einer Pfefferminzpflanze habe ich dann auch noch einen Ableger bekommen und wie einige von euch vielleicht wissen, diese wuchert und hat sich in diesem Jahr großzügig ausgebreitet. Ich bin recht froh, dass ich diese Kräuter alle über den Winter gebracht habe. Bei der Minze hatte ich nicht so große Bedenken, aber bei den anderen habe ich erwartet, dass die eine oder andere es nicht schafft.

Sukkulenten_ecke
So ungefähr sah ein Stück vom Beet kurz nach der Bepflanzung aus (Sukkulenten, Gräser, Kräuter usw.)

In dem Jahr habe ich dann die Kräuterecke zusätzlich mit Sukkulenten quasi verziert. Ich finde, dass ergänzt sich ganz schön. Um alle Pflanzen verteilte ich feinen Sand, Steine und gesammelte Muscheln. Da kommt jedes Jahr immer wieder was dazu.

Dieses gesamte große Beet war immer recht wild gehalten, aber wie ich feststellen musste, waren nicht sehr viele Pflanzen für Hummeln und Bienen mehr vorhanden. Seit dem unterzieht sich das Gartenstück um den Teich einem Wandel. Es soll mehr Blumen für die Hummeln und Bienen bieten und deshalb habe ich in diesem Jahr auch wieder Pflanzen/Blumen entfernt, auf die die Insekten nicht so stehen.

Wichtig ist mir bei der Umgestaltung aber auch, dass der kleine Bachlauf weiterhin in Ruhe von der gefiederten Art zum Baden und Abkühlen im Sommer genutzt werden kann. Die Vögel haben hier aber auch die Möglichkeit, kleine Larven als Futter im Wasser vorzufinden.

Immer wieder gern gesehen (von mir jedenfalls) sind seit diesem Jahr endlich wieder Libellen. Sie waren für ein paar Jahre verschwunden, warum weiß ich nicht, aber nun sind sie wieder da. Und in diesem Jahr schwirrten sie sehr häufig durch den Garten. Sie erinnern mich immer irgendwie an fliegende Elfen 😉

Frosch auf Wanderschaft
So wild kann es aussehen, aber die Frösche lieben es, wie man sieht.

Auf diesem Stück geht es im nächsten Jahr auf jeden Fall weiter mit blühenden Pflanzen und ich hoffe, die in diesem Jahr neu angepflanzten kommen gut durch den Winter und zeigen im nächsten Jahr ihre Blüten.

Ich glaube, hier hört dieser Beitrag auch erstmal auf, da er wieder schon recht lang ist.

Fortsetzung folgt…