Auf den Matjes fertig los…

Morgen, am 14.06.2018, ist in Glückstadt offizieller Anbiss. Die Matjeswoche wird eröffnet.

Ich war heute mit dem Fahrrad in Glückstadt, zum Glück. Vieles ist natürlich schon abgesperrt gewesen. Die Aufbauten waren in vollem Gange. Mit dem Auto loszufahren, hätte viel mehr Zeit gebraucht als mit dem Fahrrad, von der Körperertüchtigung mal abgesehen.

Die Glückstädter Matjeswoche hat mittlerweile eine Jahrzehnte lange Tradition und es ist immer viel los. So gibt es wieder eine Bühne auf dem Marktplatz mit Live-Musik, Spielattraktionen für Kinder, Flohmarkt, volles Programm am Hafen mit schwimmender Bühne. Es wird bestimmt für jeden was dabei sein. Für das leibliche Wohl wird immer reichlich gesorgt – es gibt nicht nur Majtes in allen Variationen 🙂
Das gesamte Veranstaltungsprogramm sowie zusätzliche Infos findet man auf der Seite des Glückstadt Tourismus.

Für alle Anreisenden gibt es wieder ein Parkleitsystem und Achtung!, viele Straßen sind während der Matjeswoche nicht für das Parken am Straßenrand freigegeben. Besser mit Bus oder Bahn anreisen, Fahrgemeinschaften bilden, Fahrrad fahren oder mal ein Stückchen laufen.

Allen Anwohnern, Gästen und Mitwirkenden wünsche ich gutes Wetter und viel Spaß in Glückstadt.

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Fortunas Schatten von Anja Marschall

Seit über zwei Wochen will ich diesen Artikel veröffentlichen, nun ist es so weit.

Ich schrieb ja schon mal, dass ich eigentlich historische Romane nicht wirklich lese oder nicht sooo gerne. Aber Fortunas Schatten wollte ich unbedingt lesen, denn die Geschichte des Romans handelt schließlich direkt hier in Glückstadt. Das muss man doch lesen, oder?

Aber ich muss schon sagen, ich tat mich ziemlich schwer mit dem Reinkommen. Es lag nicht an dem Roman selbst, nein. Vielmehr die Aussprache, in welcher der Krimi geschrieben wurde, war ausschlaggebend. Anja Marschall hat den gesamten Roman in der Aussprache des 19. Jahrhunderts geschrieben. Klar, dass einfach runter zu lesen ist nicht schwer, aber ich versuche immer, mich in die Handlung und die Personen reinzuversetzen (schreibt man das so?). Also, ich möchte jeden einzelnen Protagonisten verstehen können. Ebenso geht es mir mit der Handlung. Vielleicht bin ich da ein wenig kompliziert, aber so lese ich Bücher. Ich tauche quasi in sie ab. Und bei dieser Aussprache um 1894 war das nicht sehr einfach. So spricht ja heute keiner mehr.

Nach etlichen Seiten ist es mir aber gelungen, mich damit zu identifizieren und so ging das Lesen quasi leicht von der Hand. Es ist schon spannend und faszinierend zugleich, wenn in einem Roman direkt Schauplätze und Namen von Personen auftauchen, die man kennt oder es heute noch einen Bezug in Glückstadt gibt. Das ist für mich eine super gute und intensive Recherche-Arbeit der Autorin. Das gefällt mir an diesem Roman so richtig gut.

Fortunas Schatten Cover

Ich habe Fortunas Schatten im Verhältnis sehr schnell gelesen, es dauerte keine Woche. Und den Nachfolgeroman hab ich auch schon durch, ging noch schneller. Wie geht es weiter mit Hauke Sötje?