Eine Agentin in Rente?

Dieser Thriller las sich bis mindestens zur Mitte so wie diese Action-Filme aus den 90ern abliefen. Hätte nur noch gefehlt, dass ein Agent mit Sonnebrille im Piloten-Stil auftaucht.

Das Buch handelt von einer ehemaligen FBI-Agentin, die quasi in Rente gegangen ist und versucht, sich ein beschauliches Leben aufzubauen. Aber gehen Agenten eigentlich in Rente? Können sie jemals abschalten und vergessen, wer sie alles waren und was sie alles erlebt haben. Können Agenten aufhören, hellhörig und misstrauisch zu sein? Vielleicht dem Partner gegebenüber. Aber auch dem Leben?

Für diese ehemalige Agentin war es tatsächlich lebensrettend, dass sie genauso geblieben ist, wie sie es viele Jahre war. Jedenfalls fast, denn das Alter spielt natürlich schon seine Spielchen mit einem.
Es werden Anschläge auf sie verübt, aber niemand nimmt sie ernst. Ihrem Mann kann sie sich nicht öffnen, weiß er doch nicht um ihr früheres Leben. Aber ist auch sein Leben bedroht?

amerikan thriller fbi einblick

Nach dem Auffinden einer Leiche, welche früher einmal ihre Kollegin war und über Jahre nicht gefunden wurde, macht sie sich mit einer noch im sich aktiven Dienst befindenden Agentin auf die Suche nach dem wahren Mörder und der Aufklärung einer Mordserie. Bis sie plötzlich auf sich allein gestellt ist, da die junge Agentin spurlos verschwand. War sie bereits tot? Wem konnte sie glauben? Wer konnte ihr helfen?

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Zirka ab der Mitte des Thrillers wurde es erst spannend und ich wollte den Ausgang der ganzen Geschichte erfahren. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, obwohl ich am Anfang immer wieder dazu neigte, es beiseite zu legen.

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Gelesen: Verrat am Kaiser-Wilhelm-Kanal

von Anja Marschall.

Dass ich diesen Kriminalroman gelesen habe, ist nun schon einige Wochen her. Da ich bereits die anderen Bücher vorgestellt habe, möchte ich dieses nicht vorenthalten.

Wie bereits bei den ersten beiden Büchern dieser Reihe um den Kriminalkommissar Hauke Sötje hat mich dieses erneut begeistert. Die Autorin hat eine Art zu schreiben, die es mir wirklich leicht macht, auch historische Romane zu lesen. Wie viele davon habe ich schon wieder weggelegt, ohne sie je zu Ende gelesen zu haben.

Verrat am kaiser wilhelm kanal cover

Die Geschichte des Krimis spielt in Kiel im Jahre 1896. Hauke Sötje, mittlerweile angekommen bei der Krimalpolizei in Kiel, hat wieder alle Hände voll zu tun. Und auch hier lässt ihn seine Vergangenheit nicht los und tatsächlich gerät er auch noch in eine Falle.

Eine voerst unbekannte Frau wird tot aus dem Kanal geborgen und die Ermittlungen um ihren Tod sind für Hauke Sötje alles andere als einfach. Er muss sich für einen geheimen Einsatz beurlauben lassen und überlässt seinem Schreiber einige Aufgaben. Dieser gerät dadurch in große Gefahr.

Mit der Verlobten von Kommissar Sötje macht sich der Schreiber auf die Suche nach Antworten und sie stochern tief. Zu tief?

Ein Spiel um Macht, Intrigen, Verwicklungen, Sabotage, politische Abgrenzungen und auch Säbelrasseln zum Krieg runden diesen Roman ab. Wobei man nicht auf der Strecke bleibt mit dem jeweiligen Ausgang. Alle Verstrickungen werden gelöst, in welche Richtung auch immer.

Verrat am kaiser wilhelm kanal textstelle

Gespickt ist dieses Buch wieder mit kleinen Ausschnitten aus den damaligen Original-Zeitungen. Und man muss sich wirklich wundern, was da zu der Zeit alles so veröffentlicht wurde. Das lädt doch zwischendurch immer wieder zum Schmunzeln ein.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Er ist trotz der Sprache der damaligen Zeit gut zu lesen. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortführung um den Kriminalkommissar Hause Sötje geben würde.

Verrat am kaiser wilhelm kanal auszug

Tod am NordOstseeKanal von Anja Marschall

Auf diesen 2. Teil der Reihe um Hauke Sötje musste ich ein wenig warten, denn leider war er vergriffen oder andersherum, auf der Lesung von Anja Marschall Ende März waren so viele Zuhörer, dass die vorrätigen Exemplare nicht mehr ausreichten. Macht ja nix, ich hatte ja den 1. Teil erstmal zu lesen. Aaaber das Warten hat sich gelohnt. Innerhalb von 3 Tagen hatte ich das Buch durch! Ist jetzt auch schon wieder locker 3 Wochen her, aber neuer Rekord.

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In dem Buch geht es um die seinerzeit, um 1894 herum, größte Baustelle in Deutschland – dem Nord-Ostsee-Kanal. Und da es sich um einen historischen Krimalroman handelt, geht es natürlich um umgewöhnliche Todesfälle rund um den Kanal. Hauke Sötje, mittlerweile Kriminalkommissar in Kiel wird an die Baustelle bei Brunsbüttel beordert, um einen Todesfall zu untersuchen und die bisher angenommene Ursache, nämlich Unfall, zu untermauern.

Aber er wäre ja nicht der Kriminalkommissar Hauke Sötje, wenn er das einfach so hinnehmen würde. Also untersucht er diesen Fall natürlich näher und deckt so manche Dinge fast wie nebenbei gleich mit auf.

In dem Jungen Karl, welcher schon tatkräftig beim Bau des Kanals mitarbeiten muss, um Geld für die Familie zu verdienen, findet er einen Verbündeten und Helfer. Sein zusätzliches Paar Augen und Ohren.

TodAmNOK

In dem Kriminalroman geht es um Morde, Unterschlagung, Verschleierung, Familienbande und natürlich auch die Liebe.

Als ich mit dem Lesen fertig war, bin ich bei nächster Gelegenheit gleich wieder los in die Bücherstube am Fleth und habe den Folgeroman gekauft und auch schon gelesen. Die Geschichte um Hauke Sötje rund um den NordOstseeKanal geht also weiter.

Die Bücher von Anja Marschall sind wirklich lesenswert. Sie sind super gut recherchiert, wie ich finde. Dadurch sind für mich viele Dinge besser nachvollziehbar, gerade auch, weil ich nicht weit weg bin von den Orten und Schauplätzen, die in den Romanen vorkommen.

Fortunas Schatten von Anja Marschall

Seit über zwei Wochen will ich diesen Artikel veröffentlichen, nun ist es so weit.

Ich schrieb ja schon mal, dass ich eigentlich historische Romane nicht wirklich lese oder nicht sooo gerne. Aber Fortunas Schatten wollte ich unbedingt lesen, denn die Geschichte des Romans handelt schließlich direkt hier in Glückstadt. Das muss man doch lesen, oder?

Aber ich muss schon sagen, ich tat mich ziemlich schwer mit dem Reinkommen. Es lag nicht an dem Roman selbst, nein. Vielmehr die Aussprache, in welcher der Krimi geschrieben wurde, war ausschlaggebend. Anja Marschall hat den gesamten Roman in der Aussprache des 19. Jahrhunderts geschrieben. Klar, dass einfach runter zu lesen ist nicht schwer, aber ich versuche immer, mich in die Handlung und die Personen reinzuversetzen (schreibt man das so?). Also, ich möchte jeden einzelnen Protagonisten verstehen können. Ebenso geht es mir mit der Handlung. Vielleicht bin ich da ein wenig kompliziert, aber so lese ich Bücher. Ich tauche quasi in sie ab. Und bei dieser Aussprache um 1894 war das nicht sehr einfach. So spricht ja heute keiner mehr.

Nach etlichen Seiten ist es mir aber gelungen, mich damit zu identifizieren und so ging das Lesen quasi leicht von der Hand. Es ist schon spannend und faszinierend zugleich, wenn in einem Roman direkt Schauplätze und Namen von Personen auftauchen, die man kennt oder es heute noch einen Bezug in Glückstadt gibt. Das ist für mich eine super gute und intensive Recherche-Arbeit der Autorin. Das gefällt mir an diesem Roman so richtig gut.

Fortunas Schatten Cover

Ich habe Fortunas Schatten im Verhältnis sehr schnell gelesen, es dauerte keine Woche. Und den Nachfolgeroman hab ich auch schon durch, ging noch schneller. Wie geht es weiter mit Hauke Sötje?

 

Endlich fertig

Nun habe ich es endlich geschafft, den Kriminalroman zu lesen.

Obwohl ich mich tatsächlich frage: war es wirklich ein Krimi? Es gab Morde und auch die Polizei kam darin vor, aber es wirkte alles nicht wie ein richtiger Krimi. Anfangs habe ich ziemlich schnell gelesen, weil es spannend anfing und sich schnell lesen ließ, aber irgendwann habe ich das Buch mal auch tagelang liegen gelassen. Zwischendurch wollte ich es eigentlich gar nicht mehr weiterlesen und habe überlegt, ob ich es ganz bei Seite packe.

Aber ich habe mich durchgerungen und zu Ende gelesen und weiß nun, dass es auch noch einen zweiten Teil geben wird. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen wirklich lesen möchte.

Ein Mann, der sich von der Familie nicht geliebt und betrogen wird, flieht in eine andere Identität, die er in seinem früheren Leben eigentlich leben wollte. Aber durch den Zwang der Familie, die Tradition fortzuführen, muss er sie aufgeben. In der neuen Identität baut er sich ein schönes Leben auf; als angesehener Arzt mit einer schönen Frau an seiner Seite.

Um die Welt von „Dreck“ zu befreien, mordet er. Verkleidet mit Masken bringt er Männer um, die sein idyllisches Leben bedrohen. In diesem Band sind dies schon einige und dies ist so langatmig, dass ich wirklich ab der Mitte des Buches Mühe hatte dran zu bleiben. Es fehlen, meiner Meinung nach, die kurzen Ermittlungseinblicke der Polizei bzw. der ermittelnden Kommissarin, die in den Büchern des Autors die Hauptfigur ist. Das hätte den Roman auf Dauer spannend bleiben lassen.

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Alles andere, wie z. B. das Leben des sogenannten Doktors, sein Wohnort und die gesamte Umgebung sind sehr ausführlich und schön dargestellt. Ist auch nicht übertrieben oder extrem ausgeschmückt, liegt alles hier oben im Norden. Bei einem Roman/Krimi von über 400 Seiten fehlte mir auf die Länge einfach irgendwann die Spannung. Es war vorhersehbar, dass wieder gemordet wurde und wieder und wieder. Und alles ohne jeglichen Einblick oder Einflüsse der polizeilichen Ermittlungen. Man wartet zu lange darauf, wann die Falle zuschnappt.

Eigentlich lese ich die Bücher des Autors gerne und habe noch nicht alle gelesen. Einige fehlen mir noch im Bücherregal und werden sicher auch noch dazu kommen. Aber auf den 2. Band zu diesem Roman bin ich erstmal nicht wirklich gespannt, obwohl er in diesem Jahr noch erscheint. Abwarten…

Auf geht’s, das nächste Buch wartet: Der Duft von Rosmarin und Schokolade.

Lesung Tania Schlie 2

 

Eiskalter Krimi

Also dieser Krimi kann einem wirklich richtig Gänsehaut bereiten. Und das nicht nur, weil er in einem eisig kalten Winter spielt. Nein, weil die begangenen Taten wirklich heftig und auch noch dazu die Opfer gefroren und in Pose drapiert sind.

Die Orte, die in dem Roman vorkommen, sind alle irgendwo nicht weit weg von hier, max. 2 Stunden Fahrt. Man kennt den einen oder anderen davon sogar. Alles also ziemlich nahe und der Roman handelt auch noch im hier und jetzt.

Der Täter wurde schon von früher Kindheit an gehänselt, gegängelt und wie man heute sagt, gemobbt. Aber von allerfeinster Sahne. Zwar nicht in dem Maße, wie es heute zusätzlich möglich ist, aber schon so heftig, wie ich es eigentlich niemandem wünschen würde.
Bei dem Täter fing alles schon direkt in der Familie an und setzte sich in Schule und Ferienlager und seiner späteren Beziehung fort.

Krimi_Eiskrimi

All das scheint sich ausgerechnet in dem kalten Winter zu entladen. Der Täter beginnt aber bereits vor dem Winter mit einer fast spontanen Tat. Er macht nicht einmal vor Kindern halt.

Der Krimi regt auch zum Nachdenken an: Wenn ich mir vorstelle, wie heute gemobbt wird, in welchem Ausmaß und mit den heutigen Möglichkeiten, dann muss man sich schon fragen, was kann da auf einige zukommen, wenn sich bei diesen Mobbingopfern der Frust einmal entlädt. Gar nicht auszudenken.

Ein großer Dank geht wieder einmal an Inke aus dem Buchladen meines Vertrauens für die Empfehlung dieses Krimis. Hat sich richtig gelohnt. Ganz herzlichen Dank 🙂

Und schon wieder fertig mit dem Buch

Ich habe das Gefühl, ich werde immer schneller beim Lesen. Oder vielleicht lag es auch daran, dass der Krimi spannend war? Dies war er tatsächlich durchaus. Lag möglicherweise auch daran, dass die Handlung hier oben im Norden spielte, in Ostfriesland. Quasi fast um die Ecke.

Wow, in dem Buch ging es ganz schön zur Sache. Ein Mord jagte sozusagen den nächsten. Und der Mörder – der Vollstrecker – war der festen Überzeugung, dass er im Sinne von einem mittlerweile im Ruhestand befindlichen Polizisten handelte. Der Ex-Polizist hat seine ungelösten Fälle und die, die mangels Beweisen vor Gericht gescheitert sind, in einem Buch niedergeschrieben. Er wollte so mit seinem Job und diesen Fällen abschließen. Dies hat der Mörder nur irgendwie anders interpretiert.

Wahnsinn, wie schnell ich die 511 Seiten des Taschenbuchs durch hatte. Aber bei einem Bestseller sollte das wohl normal sein. Von diesem Autor habe ich wahrscheinlich schon einen Krimi gelesen, die Figuren kamen mir jedenfalls bekannt vor. Ich konnte ihn nur im Regal nicht wiederfinden. Vielleicht habe ich ihn verliehen und noch nicht wieder zurückbekommen.

Was aber klar ist, von diesem Autor werde ich noch mehr Bücher lesen. Aber nun liegt erstmal ein anderes Buch parat.

Wieder ein Krimi fertig

Ich habe mir mal wieder aus meinem Bücherstapel einen isländischen Krimi rausgesucht und erstaunlich schnell durchgelesen – nicht mal 2 Wochen habe ich gebraucht.

So richtig große Spannung kam in dem Krimi zwar nicht auf, aber ich wollte einfach wissen, ob bestimmte angeschnittene Themen wieder aufgenommen werden.

Der Krimi spielt sowohl und hauptsächlich in Island, beginnt aber mit einem Mord in der isländischen Botschaft in Berlin, der eher zufällig passiert.
Es geht um Kindesmissbrauch und um einen vertuschten Unfall. Daraus folgend der Mord in Berlin, ausgeführt von einem ehemals mißbrauchten Kind und mittlerweile todkranken Mann.
Die eigentlich geplante Entführung aus der isländischen Botschaft fand dann tatsächlich in Island statt, da man umdisponieren musste.
Infolge der Ermittlungen hat der Botschafter aus Berlin, der nun seinen Job durch die Vorfälle verloren hat, auch noch einen Mord begangen. Dies ist aber nur ein Nebenschauplatz.

Viel Raum nehmen die Ermittlungen zum Mord in Berlin ein, die dann zu dem vertuschten Unfall führen. Die Nachforschungen hierzu überlagen dann fast die Mordermittlungen.

Um hier die Zusammenhänge zu erkennen und Ergebnisse zu erzielen, mußten die Ermittler auch in der Vergangenheit von den verschiedenen Personen und Verdächtigen ermitteln. Am Ende bekommen selbst die Ermittler einen neuen Chef.

Alles in allem hat mir das Buch eigentlich gefallen. Es ist flüssig geschrieben und man kann den Geschehnissen folgen. Sonst wäre ich auch nicht so dran geblieben. Es war lesenswert, aber nicht herausragend. Muss es nun aber auch nicht unbedingt.

Der Kriminalroman ist gelesen

Vor einiger Zeit schrieb ich von einem Krimi, den ich lese und mit dem ich mich recht schwer tat (Zum vorherigen Artikel – Neuer Lesestoff).

Nun habe ich es endlich geschafft und ja wirklich endlich. Ungefähr ab der Mitte nahm der Krimi endlich richtig Spannung auf. Es kam ein zweiter ungewöhnlicher Todesfall dazu. Und nicht nur das: auch Umweltsünden einer großen Firma und die Verstrickung der Regierung und verschiedener Persönlichkeiten zur Vertuschung dieser Sünde. Beide Todesfälle standen im Zusammenhang mit diesen Vorfällen. Dies kam klar und deutlich bei der Geschichte rüber.

Aber was soll ich sagen, jeden Moment dachte ich, wenigstens einen Todesfall klärt der ermittelnde Kommissar auf. Aber nein, nicht einen. Der Roman endet einfach mit noch einem Todesfall – einem Suizid des wahrscheinlichen Mörders der anderen beiden Toten und die gesamten Ermittlungen wurden eingestellt.

Häh, wie jetzt? Was ist das denn für ein Krimi? Kein Fall gelöst, alles bleibt offen. Es ärgert mich sehr, dass die langatmige Geschichte so ausgeht. Damit hatte ich nicht gerechnet, schon gar nicht nach der Spannung, die Richtung Ende aufgebaut wurde. Nee, das Buch war nicht so dolle. Muss ich wirklich sagen, da gibt es echt langweiligere Krimis, die sich besser lesen lassen und wo man bis zum Ende nicht weiß, wer der Täter ist, aber es gibt ein richtiges Ende.
Vielleicht will der Autor erreichen, dass die anderen Bücher auch noch gelesen werden und versucht so, die Spannung auf die Fälle des Kommissars aufrecht zu erhalten. Aber ich bin mit diesem erstmal durch. Brauche ich auf jeden Fall erstmal nicht.

Mal gucken, was ich als nächstes finden kann. Der Stapel ist groß und dank eines tollen Blogs mit Rezensionen über wirklich interessante Bücher wird er sicher erstmal nicht kleiner.

Neuer Lesestoff

Wieder einmal habe ich in der Bücherkiste* im Wartezimmer beim Doc einen Krimi entdeckt. Und wie es manchmal so ist, konnte ich nicht daran vorbei, ihn gleich im Wartezimmer anzufangen.

Im Wartezimmer ist es nicht so, wie Hause mit dem Lesen. Man liest unkonzentriert, reimt sich Sätze zusammen bzw. beendet man Sätze selbst, obwohl man nur den Anfang davon gelesen hat. Man achtet auch nicht so auf Fremdwörter oder Namen. Und das ist genau der Knackpunkt. Denn wie ich nun festgestellt habe, sind einige Namen recht schwer zu lesen. Also für mich jedenfalls.

Der Roman spielt in Frankreich und der Wechsel zwischen Deutsch und den französischen Namen und Ortsbezeichnungen liest sich recht schwer. Und zumal einige Namen von Personen tatsächlich auch englischer Herkunft sein könnten, wo man dann beim Lesen auch noch wieder überlegt, ist es nun englisch oder französich. Da ich im Normalfall nur abends lesen kann, herrscht da immer schon eine gewisse Müdigkeit vor, was die ganze Sache zusätzlich erschwert.
Das Buch an sich ist auch schwer zu lesen und hängt sich richtig an. Ich komme irgendwie überhaupt nicht in die Handlung rein. Es gab einen eventuellen Taucherunfall, der sicherlich keiner ist. Er wurde nur zufällig von Polizisten entdeckt, die eigentlich nur eine Überwachungsaufgabe hatten.

Vielleicht gibt sich das Reinfinden ja noch, sind insgesamt 314 Seiten und 58 habe ich erst geschafft.  Zwischendurch habe ich jetzt schon mal überlegt, es beiseite zu legen und ein anderes anzufangen. Die Auswahl ist groß, der Stapel noch zu lesender Bücher wird ja nicht kleiner.

Aber eigentlich habe ich beschlossen, ich werde mich durchbeißen und das Buch zu Ende lesen, bevor ich ein neues anfange. Schließlich will ich ja auch wissen, wer den angeblichen Taucherunfall verzapft hat.

*Bücherkiste – In dieser Kiste landen Bücher zum mitnehmen, tauschen oder einfach nur lesen. Jeder kann dort seine Bücher abgeben.
Diese Idee finde ich super! Und ihr?