Neuzeitlichen Roman gelesen

Also das war ein Roman. Am Anfang bis über die Mitte hinaus dachte ich, was für ein blöder Roman. Ich wollte das Ding mehrfach wegpacken und nicht weiterlesen. Habe trotz der relativ wenigen Seiten auch echt lange gebraucht, diesen fertig zu bekommen.

In dem Roman geht es um Klatsch und Tratsch, Intrigen und Veräppelungen unter sogenannten Freunden, Bekannten und Kollegen. Das kann ich gut leiden 😦
Ist es doch quasi wie im richtigen Leben, nur das man da noch Personengruppen und Zwisteleien dazunehmen kann. Boah, das brauch ich nicht auch noch in einem Roman, da hält das Leben genug Beispiele parat.
Mit einem Buch will ich abschalten, will an ganz andere Dinge denken, den Tag ausklingen lassen. Entspannen will ich lieber nicht sagen, denn es gibt Bücher, da kann man nicht entspannen, die fesseln einen richtig. Da macht es dann richtig Spaß, zu lesen und selbst 500 und mehr Seiten sind da relativ schnell gelesen.

Ja ok, manchmal muss man auch einen neuzeitlichen Roman lesen und ich lese ja querbeet was mir so in die Finger kommt, aber mit Klatschpresse und so’n Zeug, nee ehrlich. Das sieht man doch jeden Tag und ist froh, wenn man es dort mal irgendwann nicht sehen oder auch hören muss. Geht mir zumindest so.

Aber im letzten Drittel hat der Roman noch sein kitschiges Liebes-Roman-Image bekommen. Romantisch eben. Fast wie so’n Heimatfilm in den Bergen, obwohl er in München endet. Naja, ist fast Berge.

Müsste ich für diesen Roman irgendwelche Sternchen vergeben, würde es maximal 2 geben, Tendenz zu nur 1. Der hat mir wirklich nicht gefallen, obwohl ich ihn tapfer zu Ende gelesen habe.

Dafür habe ich gleich anschließend mit einem neuen Roman angefangen, knapp 500 Seiten klein und eng geschrieben, um den anderen zu verdrängen.
Uuund heute habe ich im Buchladen meines Vertrauens gleich noch 2 neue Krimis erworben, mit Kaffee und Keks konnte ich die Bücher kurz anlesen. Sehr gemütlich das Ganze. Ach, und eine nette neue Bekanntschaft gab’s auch gleich noch dazu. Winke wunke, Inke 🙂

Zuletzt gelesen…

Wow Wow Wow – Dies war seit Ewigkeiten mal wieder ein Roman, wo ich nach den ersten Seiten überlegt habe, schnell mal das Ende vorab zu lesen.
Aaaber zum Glück war ich tapfer und habe das nicht getan. Was ich jetzt weiß, ich hätte das Buch dann wohl nicht durchgelesen. Vielleicht.

Die Geschichte des Buches spielt hauptsächlich in Afrika. Es geht um das Herumreisen und nicht zur Ruhe zu kommen, jede Menge Abenteuer und natürlich die Liebe. Aber ist es nun ein Abenteuer-Roman oder ein Liebes-Roman? Ich weiß es nicht.

Das Buch ist eigentlich so richtig spannend geschrieben, fast bis zum Ende hin. Es zeigt Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft auf, Leid und Abenteuer, aber auch Fehleinschätzungen. Durch diese ganzen Geschichten ist man echt gespannt auf den Ausgang.

Leider ist dieser nicht so, wie man/ich ihn eigentlich erwartet habe. Abrupt endet die Liebesgeschichte, die einen so lange gefesselt und durch die dazugehörigen Abenteuer durch den Roman geführt hat, mit einem merkwürdigen Ausgang und plötzlich steckt man auf den letzten Seiten in einer anderen, deren Ausgang das Ende ist.

Erst dachte ich, das Buch kann ich jetzt gar nicht beiseite legen, das ist so spannend. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen. Es hat hier ja nun schon ein paar Jährchen rumgelegen.

Aber das Ende hat mich ein bisschen enttäuscht. Und ich hatte zum Schluss hin das Gefühl, dass hier ein paar Seiten fehlen könnten – es ist nunmal nicht das Original, sondern eine Sammler-Edition (war ein Geschenk).

Aus diesem Grunde habe ich nun auch einige Tage gebraucht, um mich durchzuringen, meine Lese-Erfahrung hier mitzuteilen.

Und vielleicht kaufe ich mir auch noch mal das Original, um nachzuschauen, ob wirklich keine Seiten fehlen 😉

 

Wie cool ist das denn – mein 1. Besuch einer Lesung

So rein zufällig ist es dazu gekommen und ich bin immer noch überrascht.
Eben mal eine kurze Stipvisite in der Innenstadt gemacht und der Buchladen meines Vertrauens lag irgendwie auf dem Weg, fast jedenfalls 🙂

Kurz rumgestöbert, was könnte man denn so spontan an Buch oder Büchern mitnehmen. Zack, was gefunden. Nee, so schnell ging es dann doch nicht. Ein paar Minuten und einiges Durchblättern und Anlesen hat es schon gedauert.
Und dann an der Kasse ist es passiert. Der Buchladen wurde ein wenig umgebaut, ist mir auch letztes Mal schon aufgefallen, aber da hab ich noch nicht nachgefragt. Aber dieses Mal musste ich einfach fragen, ob es nach dem Umbau/Verkleinerung denn auch noch Lesungen gibt. Schließlich hatte ich mich vor einiger Zeit dazu durchgerungen, mir mal wieder ein bißchen Kultur und sowas zu Gemüte zu führen und Lesungen fand ich erstmal am Treffendsten.

Und: Na klar gibt es noch Lesungen und wie es der Zufall will, tatsächlich auch noch in dieser Woche.
Der Hammer: Johanna Benden liest aus Nebelsphäre.

Ich freue mich drauf, obwohl ich ihre Bücher noch gar nicht gelesen habe. Aber so schlecht finde ich das jetzt gar nicht. Ich denke, die Lesung macht mich eher neugierig darauf.

 

 

Und schon wieder fertig mit dem Buch

Ich habe das Gefühl, ich werde immer schneller beim Lesen. Oder vielleicht lag es auch daran, dass der Krimi spannend war? Dies war er tatsächlich durchaus. Lag möglicherweise auch daran, dass die Handlung hier oben im Norden spielte, in Ostfriesland. Quasi fast um die Ecke.

Wow, in dem Buch ging es ganz schön zur Sache. Ein Mord jagte sozusagen den nächsten. Und der Mörder – der Vollstrecker – war der festen Überzeugung, dass er im Sinne von einem mittlerweile im Ruhestand befindlichen Polizisten handelte. Der Ex-Polizist hat seine ungelösten Fälle und die, die mangels Beweisen vor Gericht gescheitert sind, in einem Buch niedergeschrieben. Er wollte so mit seinem Job und diesen Fällen abschließen. Dies hat der Mörder nur irgendwie anders interpretiert.

Wahnsinn, wie schnell ich die 511 Seiten des Taschenbuchs durch hatte. Aber bei einem Bestseller sollte das wohl normal sein. Von diesem Autor habe ich wahrscheinlich schon einen Krimi gelesen, die Figuren kamen mir jedenfalls bekannt vor. Ich konnte ihn nur im Regal nicht wiederfinden. Vielleicht habe ich ihn verliehen und noch nicht wieder zurückbekommen.

Was aber klar ist, von diesem Autor werde ich noch mehr Bücher lesen. Aber nun liegt erstmal ein anderes Buch parat.

Wieder ein Krimi fertig

Ich habe mir mal wieder aus meinem Bücherstapel einen isländischen Krimi rausgesucht und erstaunlich schnell durchgelesen – nicht mal 2 Wochen habe ich gebraucht.

So richtig große Spannung kam in dem Krimi zwar nicht auf, aber ich wollte einfach wissen, ob bestimmte angeschnittene Themen wieder aufgenommen werden.

Der Krimi spielt sowohl und hauptsächlich in Island, beginnt aber mit einem Mord in der isländischen Botschaft in Berlin, der eher zufällig passiert.
Es geht um Kindesmissbrauch und um einen vertuschten Unfall. Daraus folgend der Mord in Berlin, ausgeführt von einem ehemals mißbrauchten Kind und mittlerweile todkranken Mann.
Die eigentlich geplante Entführung aus der isländischen Botschaft fand dann tatsächlich in Island statt, da man umdisponieren musste.
Infolge der Ermittlungen hat der Botschafter aus Berlin, der nun seinen Job durch die Vorfälle verloren hat, auch noch einen Mord begangen. Dies ist aber nur ein Nebenschauplatz.

Viel Raum nehmen die Ermittlungen zum Mord in Berlin ein, die dann zu dem vertuschten Unfall führen. Die Nachforschungen hierzu überlagen dann fast die Mordermittlungen.

Um hier die Zusammenhänge zu erkennen und Ergebnisse zu erzielen, mußten die Ermittler auch in der Vergangenheit von den verschiedenen Personen und Verdächtigen ermitteln. Am Ende bekommen selbst die Ermittler einen neuen Chef.

Alles in allem hat mir das Buch eigentlich gefallen. Es ist flüssig geschrieben und man kann den Geschehnissen folgen. Sonst wäre ich auch nicht so dran geblieben. Es war lesenswert, aber nicht herausragend. Muss es nun aber auch nicht unbedingt.

Der Kriminalroman ist gelesen

Vor einiger Zeit schrieb ich von einem Krimi, den ich lese und mit dem ich mich recht schwer tat (Zum vorherigen Artikel – Neuer Lesestoff).

Nun habe ich es endlich geschafft und ja wirklich endlich. Ungefähr ab der Mitte nahm der Krimi endlich richtig Spannung auf. Es kam ein zweiter ungewöhnlicher Todesfall dazu. Und nicht nur das: auch Umweltsünden einer großen Firma und die Verstrickung der Regierung und verschiedener Persönlichkeiten zur Vertuschung dieser Sünde. Beide Todesfälle standen im Zusammenhang mit diesen Vorfällen. Dies kam klar und deutlich bei der Geschichte rüber.

Aber was soll ich sagen, jeden Moment dachte ich, wenigstens einen Todesfall klärt der ermittelnde Kommissar auf. Aber nein, nicht einen. Der Roman endet einfach mit noch einem Todesfall – einem Suizid des wahrscheinlichen Mörders der anderen beiden Toten und die gesamten Ermittlungen wurden eingestellt.

Häh, wie jetzt? Was ist das denn für ein Krimi? Kein Fall gelöst, alles bleibt offen. Es ärgert mich sehr, dass die langatmige Geschichte so ausgeht. Damit hatte ich nicht gerechnet, schon gar nicht nach der Spannung, die Richtung Ende aufgebaut wurde. Nee, das Buch war nicht so dolle. Muss ich wirklich sagen, da gibt es echt langweiligere Krimis, die sich besser lesen lassen und wo man bis zum Ende nicht weiß, wer der Täter ist, aber es gibt ein richtiges Ende.
Vielleicht will der Autor erreichen, dass die anderen Bücher auch noch gelesen werden und versucht so, die Spannung auf die Fälle des Kommissars aufrecht zu erhalten. Aber ich bin mit diesem erstmal durch. Brauche ich auf jeden Fall erstmal nicht.

Mal gucken, was ich als nächstes finden kann. Der Stapel ist groß und dank eines tollen Blogs mit Rezensionen über wirklich interessante Bücher wird er sicher erstmal nicht kleiner.

Neuer Lesestoff

Wieder einmal habe ich in der Bücherkiste* im Wartezimmer beim Doc einen Krimi entdeckt. Und wie es manchmal so ist, konnte ich nicht daran vorbei, ihn gleich im Wartezimmer anzufangen.

Im Wartezimmer ist es nicht so, wie Hause mit dem Lesen. Man liest unkonzentriert, reimt sich Sätze zusammen bzw. beendet man Sätze selbst, obwohl man nur den Anfang davon gelesen hat. Man achtet auch nicht so auf Fremdwörter oder Namen. Und das ist genau der Knackpunkt. Denn wie ich nun festgestellt habe, sind einige Namen recht schwer zu lesen. Also für mich jedenfalls.

Der Roman spielt in Frankreich und der Wechsel zwischen Deutsch und den französischen Namen und Ortsbezeichnungen liest sich recht schwer. Und zumal einige Namen von Personen tatsächlich auch englischer Herkunft sein könnten, wo man dann beim Lesen auch noch wieder überlegt, ist es nun englisch oder französich. Da ich im Normalfall nur abends lesen kann, herrscht da immer schon eine gewisse Müdigkeit vor, was die ganze Sache zusätzlich erschwert.
Das Buch an sich ist auch schwer zu lesen und hängt sich richtig an. Ich komme irgendwie überhaupt nicht in die Handlung rein. Es gab einen eventuellen Taucherunfall, der sicherlich keiner ist. Er wurde nur zufällig von Polizisten entdeckt, die eigentlich nur eine Überwachungsaufgabe hatten.

Vielleicht gibt sich das Reinfinden ja noch, sind insgesamt 314 Seiten und 58 habe ich erst geschafft.  Zwischendurch habe ich jetzt schon mal überlegt, es beiseite zu legen und ein anderes anzufangen. Die Auswahl ist groß, der Stapel noch zu lesender Bücher wird ja nicht kleiner.

Aber eigentlich habe ich beschlossen, ich werde mich durchbeißen und das Buch zu Ende lesen, bevor ich ein neues anfange. Schließlich will ich ja auch wissen, wer den angeblichen Taucherunfall verzapft hat.

*Bücherkiste – In dieser Kiste landen Bücher zum mitnehmen, tauschen oder einfach nur lesen. Jeder kann dort seine Bücher abgeben.
Diese Idee finde ich super! Und ihr?