Er war wieder zu Besuch

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon vor ein paar Tagen veröffentlichen. Da ich aber selbst kein Foto von dem Besuch habe machen können, fragte ich bei jemandem an, der einige davon hat, ob man mir eins leihen könnte. Aber man nahm meine Anfrage wohl nicht ernst und reagierte erst gar nicht darauf. Schade eigentlich, ich hatte von diesem Verein etwas anderes erwartet, zumindest eine Reaktion.
Nun muss der Beitrag erstmal nur mit den Farben und ohne richtiges Foto auskommen. Also los dann:

Als ich vorhin mit dem Rad nach Hause kam, war er mal wieder da. Ich hatte befürchtet, durch die Bauarbeiten für den Radweg an unserer Straße hat er sich hier aus der Gegend verabschiedet, denn diese Arbeiten dauerten länger als geplant und sind noch nicht abgeschlossen 😦

Aber vorhin habe ich ihn seit letztem Frühsommer (Juni/Juli 2017) zum ersten Mal wieder gesehen. Sein leuchtend blaues Gefieder ist in dem tristen Grau im Winter so auffällig. Im letzten Jahr habe ich ihn 2 – 3 Mal hier am Gewässer und in unserem Garten gesehen, war mir aber nicht sicher, ob es wirklich ein Eisvogel ist.

Heute hatte ich die Möglichkeit, kurz seinen orangefarbenen Bauch zu sehen und habe dann schnell  nachgeschaut, ob er es wirklich sein kann. Und tatsächlich, es ist ein Eisvogel.

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass sich so ein quasi exotischer Vogel hier einfindet. Wir haben mittlerweile intensive Landwirtschaft in der Umgebung, die anliegenden Gewässer – kein Kommentar, eigentlich nicht wirklich die besten Voraussetzungen für diesen Vogel.

Aber wir haben wohl hier für ihn irgendwo eine Nahrungsgrundlage. Langsam fließendes Gewässer (direkt bei uns am Haus) und ab und an sind dort auch mal kleine Fische zu entdecken. Reicht ihm das?

Steilufer bieten die abrutschenden Böschungen der langsam fließenden Gewässer, also sind so wohl auch Nistmöglichkeiten vorhanden.

Ich hoffe, dass er bleibt und möglichst nicht derjenige ist, der unseren Fischteich (Miniformat) leerfuttert. Aber die für ihn gravierendsten Bauarbeiten für den Radweg kommen wohl noch: eine Brücke soll halbwegs abgerissen (unter dieser haben in der Vergangenheit gern mal Schwalben genistet) und dann verrohrt werden. Die Unannehmlichkeiten, die damit zusammenhängen, erspare ich mir mal.

Vielleicht kann ich mal irgendwann ein Foto von diesem toll aussehenden Vogel liefern, wenn er sich womöglich öfter blicken lässt. Bis dahin freue ich mich einfach darüber, dass er mal wieder hier war.

Farben_Eisvogel

Advertisements

Drei silberne Statuen …

spielten die eigentliche Hauptrolle in meinem zuletzt gelesenen Roman. Dieser war voller Spannung und näherte sich häufig auch mal einem Krimi. Denn es gab einige Verbrechen und sogar Mord.

Auf der Suche nach den drei Statuen der griechischen Mythologie hielt die Autorin die Spannung wirklich bis zuletzt und ich hätte den Roman gern schneller gelesen. Aber irgendwann muss man ein Buch auch mal aus der Hand legen. Es gab leider Tage, an denen ich gar nicht weiterlesen konnte, das hat mich so manches Mal geärgert. Denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie weit die skrupellose Antiquitätenhändlerin gehen würde, um die Statuen zu besitzen. Bezahlen wollte sie dafür eigentlich keinen Cent. Die erste hat sie sich durch einen Trick unter den Nagel gerissen.

Bei dieser Autorin kommt aber auch die Liebe nicht zu kurz. Und so haben sich während der Handlung gleich drei Paare gefunden. Diese sechs Personen haben so unterschiedliche Charaktere, dass sie sich wahrscheinlich gerade deshalb gefunden haben. Die gemeinsame Suche nach den Statuen und die Zusammenarbeit gegen diese skrupellose Antiquitätenhändlerin schweißte alle zusammen.

Toll fand ich den Einstieg in diesen Roman. Er begann nämlich mit dem Untergang der Lusitania im ersten Weltkrieg vor der südirischen Küste. Darüber hatte ich einige Tage zuvor erst eine Doku gesehen. Ich finde, wenn  einem solche Dinge dann zufällig wieder begegnen und in einem ganz anderen Zusammenhang ist das immer ein bißchen unheimlich, macht das Ganze aber auch um so interessanter.

Von dieser amerikanischen Autorin habe ich in der Vergangenheit bereits etliche Romane gelesen (stehen alle im Regal – ausser die Verliehenen, die kamen leider nicht zurück). Leider habe ich die Autorin in den letzten Jahren aus den Augen verloren, da ich fast alles gelesen habe, was mir einigermaßen interessantes in die Finger kam. Aber nun weiß ich wieder, dass von dieser Autorin einiges an Büchern auf meinem Stapel landen werden. Danke an Inke, die mir dieses Buch im Buchladen meines Vertrauens empfohlen hat 🙂

Unsere Hecke lebt

Ein paar Vögelchen sind geblieben, aber es sind weit weniger als in den vergangenen Jahren.

Unsere Kirschlorbeer-Hecke direkt vor dem Haus ist am Wackeln und Rascheln und das nicht vom Wind. Einige kleine Vögel scheinen darin ordentlich Futter zu finden. Sie fliegen immer wieder hinein und melden sich teilweise lautstark zu Wort, also Zwitschern.

Sicher suchen sie in der Hecke auch Schutz und ich glaube nicht, dass sie darin Nester gebaut haben. Denn diese Hecke ist seit letztem Herbst direkt an einem Radweg gelegen.

Aber wenn sie den Vögeln wenigstens noch dazu dient, Futter wie Insekten oder Kriechtiere zu finden, dann bin ich zufrieden.

Ich weiß, dass einige Naturliebhaber den Kirschlorbeer nicht so gut finden, aber wir haben damit nur gute Erfahrungen in unserem Garten gemacht. Als Hecke (auch an einem anderen Standort) gepflanzt, nisten Vögel darin und suchen auch vor Fressfeinden darin Schutz. Im Sommer dient die Hecke ihnen als schattiges Plätzchen oder wie im vergangenen Jahr als Unterschlupf vor dem Regen, da ist sie dann richtig gut besucht. Und Futter finden die Vögel dort auch reichlich.

 

Verabredung zum Essen

Den Beitrag wollte ich eigentlich gestern schon fertig haben, aber wie es so mit der Zeit ist, manchmal ist sie knapper als gedacht. Nun dann heute:

Vorgestern war ich mal wieder in meinem Lieblings-Lädchen, dem Lütt Huus in Horst. Es gab auch eine Aktion: 40 % sparen bei Kladden. Hab ich auch mal genutzt und mir eine A4-große karierte Kladde gekauft. Für Notizen, Entwürfe und Ideen. Da passt richtig viel rein 🙂

Kladde

Was aber am Mittwoch viel wichtiger war, die Gulasch-Kanone war vor Ort. Das ist immer wieder ein tolles Ess-Erlebnis. Nee und es gibt nicht nur Gulasch, wenn überhaupt. Der nette und liebenswerte Gulasch-Kanonen-Koch (ich frage ihn noch, ob ich seinen Namen nennen darf, hab ich gestern vor lauter Ess-Genuss vergessen) hat alle möglichen Köstlichkeiten an Bord seines Mobilen Restaurants. Für mich Pflicht ist immer die Erbsensuppe mit Würstchen. Sooo lecker. Dieses Mal habe ich dann auch noch Soljanka probiert und mir davon einen Nachschlag gegönnt. Zusätzlich gab es auch noch Chilli ConCarne, Salate sind fast immer dabei und noch andere Köstlichkeiten.

Suppenteller

Das Schöne ist dabei auch noch, man kann auch alles zum Mitnehmen verpacken lassen. Quasi Notrationen für die nächsten Tage oder für die Lieben zu Hause. Und der Koch macht alles selbst. Also nix mit aus der Dose, Tüte oder so. Nee nee. Gemüse wird selbst geschnippelt, Fleisch selbst angebraten oder mariniert, Kartoffeln geschält usw.. Das schmeckt man aber auch wirklich.

Zum Nachtisch gab’s dann noch Käffchen und Naschi direkt im Lütt Huus und natürlich das Shopping-Erlebnis.

Hier kommen jetzt auch die Krokusse

Da ja schon einige ihre im Garten teilweise bereits blühenden Krokusse gezeigt haben und bei uns bislang nur ein paar kleine grüne Blättchen zu sehen sind, habe ich mir nun einen Topf gekauft mit vorgezogenen Krokussen.

So habe ich wenigstens drinnen welche, auch wenn sie noch nicht blühen. Aber das kommt ja noch, nehm ich mal an.

Wahrscheinlich auch im Garten. Die lassen wohl nur auf sich warten, weil es gerade so kalt ist und sie im letzten Jahr ein neuen Plätzchen bekommen haben. Sie brauchen vielleicht etwas Eingewöhnungszeit. Aber sie mussten halt einem Radweg vor unserem Haus weichen.

Doch Sonne

Nachdem gestern Abend beim Wetterbericht gesagt wurde: „Im Norden Nebel…“, dachte ich ja, das wird wieder nix mit Sonne, obwohl mal kein Niederschlag wie Regen oder Schnee angesagt war.

Aber dann kam sie doch raus, das Klärchen. Es war zwar trotzdem recht eisig, aber in der Sonne war es wirklich prima.

Hoffentlich kann man es auf dem Foto erkennen: es sieht so aus, als ob an diesem Kugelbrunnen ein Stück Klarsichtfolie liegt, aber tatsächlich ist es das vorher an der Kugel gefrorene Wasser, welches durch die Sonne angeschmolzen und einfach runtergerutscht ist.

Brunnen mit Folie

Dort, wo die Sonne nicht hinkam blieb alles gefroren, aber in den in der Sonne liegenden Seiten sind tatsächlich auch die Eiszapfen getaut. Hätte ich gern fotografiert, wurde aber nix, die Sonne war schneller als ich 🙂

Bei diesem Sprudelbecken blieb wirklich nur das Loch zum Plätschern frei.

Sprudel

Projekt: Neues Arbeitszimmer

Jippieh, endlich bekomme ich ein neues Arbeitszimmer zum Wirken und Werkeln. Mein bisheriger Bereich platzt mittlerweile aus allen Nähten. Und immer muss Material weggeräumt werden, um an anderes Material heranzukommen oder um Ware versandfertig zu packen. Äußerst nervig.

Im neu gestalteten Wirkungsbereich soll dann alles ein Extra-Platz haben. Ganz wichtig ist dann der Packtisch. So ganz weiß ich noch nicht, wie alles gestaltet werden soll, aber das wird schon.

Als erstes ist auf jeden Fall schon mal der Arbeitsbereich fertig. Guckt es euch gut an, so wird der Platz nie wieder aussehen ;))

Als Nächstes kommen noch der Packtisch und ein Zuschneidetisch hinzu. Aber immer der Reihe nach und vor allem ohne großen Stress.