Neulich morgen an der Ladentheke…

neben mir ein Angestellter zu einem Kunden: „Na, kommen schon die ersten Beschwerden darüber, wo überall mal wieder nicht gestreut oder geräumt ist?“
Ich zu der netten Dame, die mich bedient hat: „Soll ich gleich mal anfangen? Habe gerade auf 4 km mit dem Fahrrad entsprechende Eindrücke sammeln können.“

Die Person neben mir (Kunde) antwortete:“Nee noch nicht, aber wir lassen das Telefon extra länger auf Anrufbeantworter, hehehe.“
Zu der Antwort sag ich jetzt mal nix.

Aber zum Thema Streuen wegen Glätte oder Räumen von Schnee war meine Erfahrung  wirklich sehr unterschiedlich. Es gab streckenweise richtig gut gestreute Bereiche, aber an manchen Stellen war ich froh, dass andere mit Fahrrad oder auch zu Fuß entsprechende Spuren vom Wegrutschen hinterlassen hatten und ich so nicht in die Falle getappt bin. Wenn kleine zugefrorene Pfützen leicht mit Schnee bedeckt sind, dann können diese für Fußgänger und Radfahrer ziemlich gefährlich sein, da sie nicht deutlich erkennbar sind.

Sicher, es tut mir leid für die Personen, die dort eventuell richtig weggerutscht sind und sich womöglich nicht abfangen konnten und ich hoffe wirklich, dass sich niemand verletzt hat. Für mich war es an diesen Stellen aber ein Vorteil. Es war wirklich tückisch. Und das obwohl hier nicht wirklich Schnee gefallen ist, denn das Gras war immer noch durch die „Schneedecke“ sichtbar.

Und als ich später mit heißem Tee aus dem Fenster schaute war ich wirklich froh, dass ich mich am Vormittag gleich auf den Weg gemacht habe. Denn es war zum Mittag hin richtig schön windig, eisiger Ostwind, und nicht mehr ganz so sonnig.

Winter

Eiskalter Krimi

Also dieser Krimi kann einem wirklich richtig Gänsehaut bereiten. Und das nicht nur, weil er in einem eisig kalten Winter spielt. Nein, weil die begangenen Taten wirklich heftig und auch noch dazu die Opfer gefroren und in Pose drapiert sind.

Die Orte, die in dem Roman vorkommen, sind alle irgendwo nicht weit weg von hier, max. 2 Stunden Fahrt. Man kennt den einen oder anderen davon sogar. Alles also ziemlich nahe und der Roman handelt auch noch im hier und jetzt.

Der Täter wurde schon von früher Kindheit an gehänselt, gegängelt und wie man heute sagt, gemobbt. Aber von allerfeinster Sahne. Zwar nicht in dem Maße, wie es heute zusätzlich möglich ist, aber schon so heftig, wie ich es eigentlich niemandem wünschen würde.
Bei dem Täter fing alles schon direkt in der Familie an und setzte sich in Schule und Ferienlager und seiner späteren Beziehung fort.

Krimi_Eiskrimi

All das scheint sich ausgerechnet in dem kalten Winter zu entladen. Der Täter beginnt aber bereits vor dem Winter mit einer fast spontanen Tat. Er macht nicht einmal vor Kindern halt.

Der Krimi regt auch zum Nachdenken an: Wenn ich mir vorstelle, wie heute gemobbt wird, in welchem Ausmaß und mit den heutigen Möglichkeiten, dann muss man sich schon fragen, was kann da auf einige zukommen, wenn sich bei diesen Mobbingopfern der Frust einmal entlädt. Gar nicht auszudenken.

Ein großer Dank geht wieder einmal an Inke aus dem Buchladen meines Vertrauens für die Empfehlung dieses Krimis. Hat sich richtig gelohnt. Ganz herzlichen Dank 🙂

Die nächste Lesung

Fast hätte ich es vergessen. Vor ein paar Tagen habe ich mir die Karte für die nächste Lesung in meinem Buchladen des Vertrauens gekauft.
Wieder einmal kenne ich weder die Autorin noch ihre Werke und das, obwohl sie auch aus dem Umland stammt.
Aber ich glaube, ich werde das möglichst immer so halten. Wenn ich eine Lesung besuchen kann, dass ich so wenig wie möglich über die Autorin/den Autoren weiß. Dann kann man so schön unvoreingenommen der Lesung lauschen. Ich finde das eine gute Lösung.

Lesung_Schlie

Er war wieder zu Besuch

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich schon vor ein paar Tagen veröffentlichen. Da ich aber selbst kein Foto von dem Besuch habe machen können, fragte ich bei jemandem an, der einige davon hat, ob man mir eins leihen könnte. Aber man nahm meine Anfrage wohl nicht ernst und reagierte erst gar nicht darauf. Schade eigentlich, ich hatte von diesem Verein etwas anderes erwartet, zumindest eine Reaktion.
Nun muss der Beitrag erstmal nur mit den Farben und ohne richtiges Foto auskommen. Also los dann:

Als ich vorhin mit dem Rad nach Hause kam, war er mal wieder da. Ich hatte befürchtet, durch die Bauarbeiten für den Radweg an unserer Straße hat er sich hier aus der Gegend verabschiedet, denn diese Arbeiten dauerten länger als geplant und sind noch nicht abgeschlossen 😦

Aber vorhin habe ich ihn seit letztem Frühsommer (Juni/Juli 2017) zum ersten Mal wieder gesehen. Sein leuchtend blaues Gefieder ist in dem tristen Grau im Winter so auffällig. Im letzten Jahr habe ich ihn 2 – 3 Mal hier am Gewässer und in unserem Garten gesehen, war mir aber nicht sicher, ob es wirklich ein Eisvogel ist.

Heute hatte ich die Möglichkeit, kurz seinen orangefarbenen Bauch zu sehen und habe dann schnell  nachgeschaut, ob er es wirklich sein kann. Und tatsächlich, es ist ein Eisvogel.

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass sich so ein quasi exotischer Vogel hier einfindet. Wir haben mittlerweile intensive Landwirtschaft in der Umgebung, die anliegenden Gewässer – kein Kommentar, eigentlich nicht wirklich die besten Voraussetzungen für diesen Vogel.

Aber wir haben wohl hier für ihn irgendwo eine Nahrungsgrundlage. Langsam fließendes Gewässer (direkt bei uns am Haus) und ab und an sind dort auch mal kleine Fische zu entdecken. Reicht ihm das?

Steilufer bieten die abrutschenden Böschungen der langsam fließenden Gewässer, also sind so wohl auch Nistmöglichkeiten vorhanden.

Ich hoffe, dass er bleibt und möglichst nicht derjenige ist, der unseren Fischteich (Miniformat) leerfuttert. Aber die für ihn gravierendsten Bauarbeiten für den Radweg kommen wohl noch: eine Brücke soll halbwegs abgerissen (unter dieser haben in der Vergangenheit gern mal Schwalben genistet) und dann verrohrt werden. Die Unannehmlichkeiten, die damit zusammenhängen, erspare ich mir mal.

Vielleicht kann ich mal irgendwann ein Foto von diesem toll aussehenden Vogel liefern, wenn er sich womöglich öfter blicken lässt. Bis dahin freue ich mich einfach darüber, dass er mal wieder hier war.

Farben_Eisvogel

Drei silberne Statuen …

spielten die eigentliche Hauptrolle in meinem zuletzt gelesenen Roman. Dieser war voller Spannung und näherte sich häufig auch mal einem Krimi. Denn es gab einige Verbrechen und sogar Mord.

Auf der Suche nach den drei Statuen der griechischen Mythologie hielt die Autorin die Spannung wirklich bis zuletzt und ich hätte den Roman gern schneller gelesen. Aber irgendwann muss man ein Buch auch mal aus der Hand legen. Es gab leider Tage, an denen ich gar nicht weiterlesen konnte, das hat mich so manches Mal geärgert. Denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie weit die skrupellose Antiquitätenhändlerin gehen würde, um die Statuen zu besitzen. Bezahlen wollte sie dafür eigentlich keinen Cent. Die erste hat sie sich durch einen Trick unter den Nagel gerissen.

Bei dieser Autorin kommt aber auch die Liebe nicht zu kurz. Und so haben sich während der Handlung gleich drei Paare gefunden. Diese sechs Personen haben so unterschiedliche Charaktere, dass sie sich wahrscheinlich gerade deshalb gefunden haben. Die gemeinsame Suche nach den Statuen und die Zusammenarbeit gegen diese skrupellose Antiquitätenhändlerin schweißte alle zusammen.

Toll fand ich den Einstieg in diesen Roman. Er begann nämlich mit dem Untergang der Lusitania im ersten Weltkrieg vor der südirischen Küste. Darüber hatte ich einige Tage zuvor erst eine Doku gesehen. Ich finde, wenn  einem solche Dinge dann zufällig wieder begegnen und in einem ganz anderen Zusammenhang ist das immer ein bißchen unheimlich, macht das Ganze aber auch um so interessanter.

Von dieser amerikanischen Autorin habe ich in der Vergangenheit bereits etliche Romane gelesen (stehen alle im Regal – ausser die Verliehenen, die kamen leider nicht zurück). Leider habe ich die Autorin in den letzten Jahren aus den Augen verloren, da ich fast alles gelesen habe, was mir einigermaßen interessantes in die Finger kam. Aber nun weiß ich wieder, dass von dieser Autorin einiges an Büchern auf meinem Stapel landen werden. Danke an Inke, die mir dieses Buch im Buchladen meines Vertrauens empfohlen hat 🙂

Unsere Hecke lebt

Ein paar Vögelchen sind geblieben, aber es sind weit weniger als in den vergangenen Jahren.

Unsere Kirschlorbeer-Hecke direkt vor dem Haus ist am Wackeln und Rascheln und das nicht vom Wind. Einige kleine Vögel scheinen darin ordentlich Futter zu finden. Sie fliegen immer wieder hinein und melden sich teilweise lautstark zu Wort, also Zwitschern.

Sicher suchen sie in der Hecke auch Schutz und ich glaube nicht, dass sie darin Nester gebaut haben. Denn diese Hecke ist seit letztem Herbst direkt an einem Radweg gelegen.

Aber wenn sie den Vögeln wenigstens noch dazu dient, Futter wie Insekten oder Kriechtiere zu finden, dann bin ich zufrieden.

Ich weiß, dass einige Naturliebhaber den Kirschlorbeer nicht so gut finden, aber wir haben damit nur gute Erfahrungen in unserem Garten gemacht. Als Hecke (auch an einem anderen Standort) gepflanzt, nisten Vögel darin und suchen auch vor Fressfeinden darin Schutz. Im Sommer dient die Hecke ihnen als schattiges Plätzchen oder wie im vergangenen Jahr als Unterschlupf vor dem Regen, da ist sie dann richtig gut besucht. Und Futter finden die Vögel dort auch reichlich.

 

Verabredung zum Essen

Den Beitrag wollte ich eigentlich gestern schon fertig haben, aber wie es so mit der Zeit ist, manchmal ist sie knapper als gedacht. Nun dann heute:

Vorgestern war ich mal wieder in meinem Lieblings-Lädchen, dem Lütt Huus in Horst. Es gab auch eine Aktion: 40 % sparen bei Kladden. Hab ich auch mal genutzt und mir eine A4-große karierte Kladde gekauft. Für Notizen, Entwürfe und Ideen. Da passt richtig viel rein 🙂

Kladde

Was aber am Mittwoch viel wichtiger war, die Gulasch-Kanone war vor Ort. Das ist immer wieder ein tolles Ess-Erlebnis. Nee und es gibt nicht nur Gulasch, wenn überhaupt. Der nette und liebenswerte Gulasch-Kanonen-Koch (ich frage ihn noch, ob ich seinen Namen nennen darf, hab ich gestern vor lauter Ess-Genuss vergessen) hat alle möglichen Köstlichkeiten an Bord seines Mobilen Restaurants. Für mich Pflicht ist immer die Erbsensuppe mit Würstchen. Sooo lecker. Dieses Mal habe ich dann auch noch Soljanka probiert und mir davon einen Nachschlag gegönnt. Zusätzlich gab es auch noch Chilli ConCarne, Salate sind fast immer dabei und noch andere Köstlichkeiten.

Suppenteller

Das Schöne ist dabei auch noch, man kann auch alles zum Mitnehmen verpacken lassen. Quasi Notrationen für die nächsten Tage oder für die Lieben zu Hause. Und der Koch macht alles selbst. Also nix mit aus der Dose, Tüte oder so. Nee nee. Gemüse wird selbst geschnippelt, Fleisch selbst angebraten oder mariniert, Kartoffeln geschält usw.. Das schmeckt man aber auch wirklich.

Zum Nachtisch gab’s dann noch Käffchen und Naschi direkt im Lütt Huus und natürlich das Shopping-Erlebnis.

Hier kommen jetzt auch die Krokusse

Da ja schon einige ihre im Garten teilweise bereits blühenden Krokusse gezeigt haben und bei uns bislang nur ein paar kleine grüne Blättchen zu sehen sind, habe ich mir nun einen Topf gekauft mit vorgezogenen Krokussen.

So habe ich wenigstens drinnen welche, auch wenn sie noch nicht blühen. Aber das kommt ja noch, nehm ich mal an.

Wahrscheinlich auch im Garten. Die lassen wohl nur auf sich warten, weil es gerade so kalt ist und sie im letzten Jahr ein neuen Plätzchen bekommen haben. Sie brauchen vielleicht etwas Eingewöhnungszeit. Aber sie mussten halt einem Radweg vor unserem Haus weichen.