Wieder ein Krimi fertig

Ich habe mir mal wieder aus meinem Bücherstapel einen isländischen Krimi rausgesucht und erstaunlich schnell durchgelesen – nicht mal 2 Wochen habe ich gebraucht.

So richtig große Spannung kam in dem Krimi zwar nicht auf, aber ich wollte einfach wissen, ob bestimmte angeschnittene Themen wieder aufgenommen werden.

Der Krimi spielt sowohl und hauptsächlich in Island, beginnt aber mit einem Mord in der isländischen Botschaft in Berlin, der eher zufällig passiert.
Es geht um Kindesmissbrauch und um einen vertuschten Unfall. Daraus folgend der Mord in Berlin, ausgeführt von einem ehemals mißbrauchten Kind und mittlerweile todkranken Mann.
Die eigentlich geplante Entführung aus der isländischen Botschaft fand dann tatsächlich in Island statt, da man umdisponieren musste.
Infolge der Ermittlungen hat der Botschafter aus Berlin, der nun seinen Job durch die Vorfälle verloren hat, auch noch einen Mord begangen. Dies ist aber nur ein Nebenschauplatz.

Viel Raum nehmen die Ermittlungen zum Mord in Berlin ein, die dann zu dem vertuschten Unfall führen. Die Nachforschungen hierzu überlagen dann fast die Mordermittlungen.

Um hier die Zusammenhänge zu erkennen und Ergebnisse zu erzielen, mußten die Ermittler auch in der Vergangenheit von den verschiedenen Personen und Verdächtigen ermitteln. Am Ende bekommen selbst die Ermittler einen neuen Chef.

Alles in allem hat mir das Buch eigentlich gefallen. Es ist flüssig geschrieben und man kann den Geschehnissen folgen. Sonst wäre ich auch nicht so dran geblieben. Es war lesenswert, aber nicht herausragend. Muss es nun aber auch nicht unbedingt.

Die letzte Woche vor Weihnachten hat angefangen

Und sicher sind alle voll im Weihnachtsstress, Pakete verschicken, einkaufen, Geschenke verpacken, Bude putzen ect….

Die letzten Pakete/Bestellungen müssen bei mir noch versandt werden und die letzten Geschenke noch verpackt und zum Teil auch noch an total nette Menschen verschenkt werden.

Da ist z. B. unser super-toller Post-/Paketzusteller. Der hat es echt nicht leicht hier auf dem Lande und ist trotzdem immer nett, freundlich, zuverlässig und super hilfsbereit, auch wenn er in den letzten Wochen die Post erst gegen 16 Uhr oder noch später zustellen konnte. Und nee, er fängt nicht erst gegen Mittag an zu arbeiten. Normal ist er bei uns hier gegen 14 Uhr durch.

Dann sind da noch die zuvorkommenden Angestellten in unserer Postfiliale. Ja, ich finde die haben in diesem Jahr auch eine Aufmerksamkeit verdient. Lassen sie mich doch meist vor Öffnungszeit in die Filiale und nehmen schon meine Pakete und anderen Versandsachen an. Das ist ja nun mal nicht selbstverständlich. Vielleicht liegt es daran, dass ich meist durch meine Anreise mit dem Fahrrad abgekämpft und ermattet aussehe ;))

Die ersten Geschenke an liebe Menschen, die ich in diesem Jahr nicht mehr sehen werde, habe ich in der letzten Woche bereits verteilt. Die Freude darüber war groß, weil die Beschenkten nicht damit gerechnet haben und überrascht wurden. Über solche Momente freue ich mich dann auch und besonders.

Und die anderen netten Menschen, die ich im Moment vielleicht vergessen habe, weil der letzte Kontakt schon außerhalb des Weihnachtsbooms war, bekommen einfach beim nächsten Zusammentreffen eine Aufmerksamkeit, die sogenannten Nach-Weihnachts-Geschenke 🙂

Ich hoffe, ihr seid alle gut vorbereitet auf die Feiertage, habt die Einkäufe erledigt – ES IST 3 VOLLE TAGE GESCHLOSSEN  – , die Geschenke verpackt und evtl. auch schon verteilt.
Ach und den Baum nicht vergessen…

Schon alle Weihnachtspakete verschickt?

Die Deutsche Post hat nun ihre Abgabetermine für die weihnachtliche Zustellung bekanntgegeben. Hoffentlich habt ihr schon alle Weihnachtspakete gepackt und verschickt. Man kann zwar noch bis 22.12.2017 10 Uhr für den innerdeutschen Versand abgeben und am 23.12.2017 soll möglichst alles ankommen.
Aber ich würde sagen, wer sicher gehen will, sollte möglichst bald alles versenden, was noch pünktlich zu Weihnachten beim Empfänger sein soll.

Ich hatte bisher immer Glück. Habe in den letzten Jahren auch schon am 22.12. oder 23.12. verschickt und eine Zustellung am 24.12. ist jeweils erfolgt. Ein Lob von mir an die Post und DHL. Nur dieses Jahr ist es ja ein wenig anders. Der 24.12.2017 fällt nun mal auf einen Sonntag und da erfolgt keine Zustellung, auch wenn in einigen anderen Branchen am Sonntag gearbeitet wird.

Kartonage
Karton zum Packen von Päckchen. Für Geschenke und andere tolle Dinge.

 

Der Kriminalroman ist gelesen

Vor einiger Zeit schrieb ich von einem Krimi, den ich lese und mit dem ich mich recht schwer tat (Zum vorherigen Artikel – Neuer Lesestoff).

Nun habe ich es endlich geschafft und ja wirklich endlich. Ungefähr ab der Mitte nahm der Krimi endlich richtig Spannung auf. Es kam ein zweiter ungewöhnlicher Todesfall dazu. Und nicht nur das: auch Umweltsünden einer großen Firma und die Verstrickung der Regierung und verschiedener Persönlichkeiten zur Vertuschung dieser Sünde. Beide Todesfälle standen im Zusammenhang mit diesen Vorfällen. Dies kam klar und deutlich bei der Geschichte rüber.

Aber was soll ich sagen, jeden Moment dachte ich, wenigstens einen Todesfall klärt der ermittelnde Kommissar auf. Aber nein, nicht einen. Der Roman endet einfach mit noch einem Todesfall – einem Suizid des wahrscheinlichen Mörders der anderen beiden Toten und die gesamten Ermittlungen wurden eingestellt.

Häh, wie jetzt? Was ist das denn für ein Krimi? Kein Fall gelöst, alles bleibt offen. Es ärgert mich sehr, dass die langatmige Geschichte so ausgeht. Damit hatte ich nicht gerechnet, schon gar nicht nach der Spannung, die Richtung Ende aufgebaut wurde. Nee, das Buch war nicht so dolle. Muss ich wirklich sagen, da gibt es echt langweiligere Krimis, die sich besser lesen lassen und wo man bis zum Ende nicht weiß, wer der Täter ist, aber es gibt ein richtiges Ende.
Vielleicht will der Autor erreichen, dass die anderen Bücher auch noch gelesen werden und versucht so, die Spannung auf die Fälle des Kommissars aufrecht zu erhalten. Aber ich bin mit diesem erstmal durch. Brauche ich auf jeden Fall erstmal nicht.

Mal gucken, was ich als nächstes finden kann. Der Stapel ist groß und dank eines tollen Blogs mit Rezensionen über wirklich interessante Bücher wird er sicher erstmal nicht kleiner.

Der Garten im nächsten Jahr – Teil 3

Fortsetzung…

Nun hab ich ja schon einiges geschrieben, was sich bereits in unserem Garten für „Flora und Fauna“ verändert hat und sich von einem fast kompletten Rasen-Garten in einen Blumen-, Stauden- und Baumgarten getan hat. Obwohl es noch sehr viel mehr ist und einige Anpflanzungen und Gestaltungen gar nicht erwähnt sind.
Nun soll es aber auch mal daran gehen, mitzuteilen, was für das nächste Jahr geplant ist, so ja auch das Thema.

Noch ist eine größere Rasenfläche frei. Hier soll im nächsten Jahr ein großes Blumenbeet entstehen. Auf diesem Beet sollen verschiedene Blumen wild durcheinander wachsen und sich auch gerne selbst aussäen, um im darauffolgenden Jahr wieder aufzutauchen. Dazu bin ich noch auf der Suche nach einigen geeigneten Samen. Auf jeden Fall dabei sein soll die Sonnenblume. Denn die werden bis auf ein paar Samen immer stehen gelassen und dienen als Vogelfutter.

Dann muss eine neu angelegte Wasserstelle gestaltet werden. Die ist im Spätsommer in den Garten eingezogen, also jetzt aber nicht durch den vielen Regen 😉
Es handelt sich einfach um einen Bottich in dem eine Pumpe zum Sprudeln eingesetzt ist. Rundherum ist bereits etwas Katzenminze gepflanzt und ich hoffe, ich bekomme sie durch den Winter bzw. durch das viele Regenwasser. Auf jeden Fall ist dieser gesamte Bereich noch zu gestalten, wenn es denn mal wieder trockener werden sollte.
Ich hoffe, dass die Frösche diese Wasserstelle auch annehmen und evtl. den Bottich und das Grün drumherum dann bevölkern. Die Libellen werden dadurch hoffentlich auch wieder vermehrt angelockt. Es muss dann nur noch blühen, damit sich Bienen und Hummeln in diesem Bereich auch wohl fühlen. Mal sehen, was das nächste Jahr dann noch an Pflanzen so bringt, um den gesamten Bereich um diese Wasserstelle erblühen zu lassen.

Eine andere Sache sind so eine Art Sichtschutzwände bzw. Windschutzwände. Die sollen aber nicht aus diesem Grunde in den Garten und sollen auch nicht das sein, was sich jeder jetzt beim Lesen so vorstellt. Hier wird das Eine mit dem Anderen und Nützlichem verbunden. Diese Wände werden selbst gestaltet. Hierzu werden Pfosten in den Boden eingebracht und diese mit sogenanntem Hasendraht umwickelt. In den Hohlraum, der durch das Umwickeln entsteht, soll grob geschreddertes und ungeschreddertes Astwerk  eingebracht werden. Diese so entstandenen „Kunstwerke“ sollen von Bienen, Hummeln oder anderen Insekten im Frühjahr bezogen werden. Hoffentlich klappt das. Eventuell finden auch Kriechtiere oder sogar Vögel hier einen Unterschlupf.
Zusätzlich sollen diese Wände berankt werden. Geplant sind hier Wicken, denn die blühen so schön und duften auch mitunter herrlich.

Was mir gerade aufgefallen ist, es ist das erste Jahr seit langem, dass wir keine Hornissen im Garten hatten. Diese haben in den vergangenen Jahren gern in den Hausmauern gebaut. Gut, ist nicht wirklich witzig wegen der Schäden in der Hauswand, aber sie durften jedes Jahr bleiben. Wir hatten uns immer mit den Hornissen arrangiert. Ist ja auch nicht schlimm. Nur Besucher sind dann gern hysterisch.
In diesem Jahr war auch sehr auffällig, dass immer mal wieder Hummeln tot im Garten rumlagen. Sowas find ich, naja ich weiß nicht wie ich mich da gewählt ausdrücken soll. Es ist traurig, ehrlich gesagt. Woran das wohl lag, dass die Hummeln so sterben, kann ich mir denken. Jeder andere, der sich mit dem Thema beschäftigt, sicherlich auch. Wir leben auf dem Land.

Ich hoffe, dass wir durch unsere Maßnahmen einiges für die Bienen, Hummeln und alle anderen Insekten, Kriechtiere und auch die Vogelwelt wenigstens in unserem Umkreis des Gartens etwas tun können. Vielleicht fallen mir noch einige Dinge ein, die im Garten noch gestaltet und bepflanzt werden können. In diesem Sinne freue ich mich auf das nächste Frühjahr und bin seit geraumer Zeit in Planung und Vorbereitung darauf.

Vögelchen unterm Vordach

Nach einem Jahr Pause hat sich in diesem Jahr wieder ein Vögelchen unter dem Vordach der Haustür sein nächtliches Plätzchen eingerichtet. Nur ist einrichten wohl nicht das richtige Wort, denn er setzt sich dort in der Dunkelheit auf einen Holzbalken, der an der Hauswand waagerecht angebracht ist. Dabei nutzt das Vögelchen immer eine Ecke zu einem anderen Balken, welcher senkrecht angebracht ist. Dies bietet ihm wohl ausreichend Schutz.

Ich finde aber, so wie er sich immer in die jeweilige Ecke – er hat sich 2 ausgesucht, die er abwechselnd nutzt – reinquetscht und sich an die Hauswand drückt, hat er wohl keinen ausreichenden Kälte- und Windschutz.

Tagsüber ist er immer unterwegs. Wahrscheinlich, um seine Kumpels zu treffen und auf Futtersuche zu gehen. Gut, in unserem Garten findet sich sicher immer etwas zu futtern, zumal bereits die Einstreu (Mist) bereits auf die Beete verteilt wird. Hier gibt es immer noch viele Getreidekörner an den Strohhalmen und so wie die Vögel den Mist immer auseinander scharren, finden sie darunter auch einiges an Insekten und Kleinstlebewesen.

Nun habe ich gerade einen Artikel zur Vogelfütterung im Winter gelesen und bin am Überlegen, ob ich diesem kleinen Vogel immer mal ein paar Rosinen, Getreidekörner, Nüsse oder auch Haferflocken anbieten soll.

Ebenso denke ich darüber nach, ob für den Vogel ein Vogelhäuschen eine Hilfe wäre. Im Garten sind zwar einige vorhanden, aber die scheinen ihm dort nicht zu gefallen. Unter dem Vordach ist Platz für ein Domizil und könnte ganz einfach ans Holz angebracht werden.

Was haltet ihr vom Zufüttern und dem Vogelhaus?

Vogel unter dem Vordach
Da der Vogel nur in der Dunkelheit diesen Platz aufsucht, kann ich natürlich nur tagsüber ein Foto machen. Sonst würde ich ihn mit dem Blitzlicht ja erschrecken.

 

Adventskranz

selber machen ist dieses Jahr wieder mal angesagt. OK, normal mache ich den immer selbst, aber manchmal ist nicht mehr drin als Kerze in ein schönes Glas stellen und drumherum ein bisschen Deko.

Aber in diesem Jahr wird ein richtiger Kranz gewünscht. Ja, ok ok, ich werde mich nach draußen in die Natur begeben und schauen, was es da an Material gibt.
Aber als allererstes müssen Zeitungen gesammelt werden. Zum Glück gibt es davon bei uns mittwochs immer kostenlos welche. Ich fertige den Kranz, also die Unterlage, nämlich aus Zeitungen 😉
Kennt bestimmt der/die eine oder andere von euch schon. Und ich finde es immer so schade, dafür einen Strohrömer zu nehmen. Denn der Kranz liegt ja drinnen und das die ganze Zeit, da geht auch einer aus Zeitungspapier. ABER: ein Kranz für draußen also Tür oder Terrasse oder so immer aus Strohrömer oder Styropor. Wobei hier der Strohrömer vorzuziehen ist.

Also los geht’s mit dem Kranz drehen aus dem Zeitungspapier. Als Erstes knittert man das Papier zu so Würsten zusammen und dann alles zurechtlegen zum einem Kranz. Um das Papier ein wenig zu fixieren eignet sich Malerkrepp oder Klebefilm. Das kann man z. B. an Übergangsstellen verkleben, damit diese ein wenig besser zusammenhalten. Gut, das Ganze ist schon ein wenig knifflig, aber wenn man „den Dreh“ raus hat, geht’s ganz einfach.
Wenn ihr den Kranz dann nach euren Vorstellungen (von der Dicke und Größe her) fertig habt, könnt ihr als  Unterlage noch farbiges Kreppband um den gesamten Kranz wickeln. Ich finde das immer ganz praktisch, falls mal irgendwo was durchschimmert, sieht man nicht gleich das Zeitungspapier. Und des Kreppband gibt dem gesamten Kranz noch zusätzliche Stabilität.

Nun geht’s ran ans Grüne. Ich hab im Garten unsere immergrüne Hecke geplündert. Da finden sich immer genug Zweige, die geschnitten werden können. Die Zweige je nach Kranzgröße zurechtschneiden. Ich nehme gleich etwas kleinere, die schön dicht sind. Die Zweige werden über Nacht in Wasser gestellt, damit sie sich noch einmal richtig vollsaugen können. Dann werden diese nach und nach um den Kranz gelegt und mit Bindedraht festgezurrt. Damit die Zweige nicht so schnell austrocknen, habe ich die Schnittstelle mit Kerzenwachs quasi verschlossen.

Ich habe hier eine Bildergalerie von den einzelnen Arbeitsschritten und dem fertigen Kranz.

 

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